Südbad-Mitarbeiter verzichten auf freien Tag
02.08.2012 | 18:16 Uhr 2012-08-02T18:16:00+0200
Linden. Während der Schulferien soll das Freibad bei gutem Wetter ab sofort auch montags geöffnet sein. Wolfgang Horneck (CDU) nennt die Kritik der Politiker an der tageweisen Schließung aus Spargründen „scheinheilig“.
Viele enttäuschte Gesichter gab es am vergangenen Montag: Trotz Sonnenschein blieb das Südbad zu (die WAZ berichtete). Das soll in der Ferienzeit nicht noch einmal passieren. Die Beschäftigten aller städtischen Freibäder – so auch die des Lindener Südbades – haben sich dazu entschieden, auf ihren freien Tag zu verzichten, wenn die Sonne und damit der Sommer sich wieder ankündigen. Geöffnet ist das Südbad während der Ferien dann montags von 12 bis 20 Uhr.
Mit Blick auf die Wetterprognose soll jeweils am Freitag darüber entschieden werden, ob das Freibad am Montag geöffnet ist. Darüber gibt es genaue Auskunft auf der Internetseite der Stadt (www.bochum.de) sowie einen Aushang am Bad. Außerdem kann man sich über die Hotline 08 00/ 426 42 60 aus dem Festnetz kostenlos informieren. Aktuell wird die Regelung erstmals am Montag, 6. August, greifen.
Dies allerdings nur während der Sommerferien. Ab dem 22. August bleibt alles wieder beim Alten. In der Verwaltung soll aber weiter an Möglichkeiten für eine dauerhafte Lösung gearbeitet werden. Der Vorsitzende der Freunde des Südbades, Peter Reinirkens (SPD), ist optimistisch: „Wir werden darauf drängen, dass die Regelung noch für den ganzen Sommer dieses Jahres greift. Denn auch der September kann ja noch sommerlich werden.“
Kritik der Politiker empört Wolfgang Horneck
Dass die Freibäder während der Ferien an einzelnen Tagen geschlossen sind, hat bei einigen Politikern für Unverständnis gesorgt. Das kann Wolfgang Horneck (CDU), Vorsitzender des Fachausschusses für Kultur und Sport, nicht verstehen. „Die Koalition hat die Verwaltung mit ihren Beschlüssen zur Haushaltssicherung in diese Situation gebracht“, meint er. „Die Unflexibilität der Verwaltung jetzt zu bedauern, ist mehr als scheinheilig.“

07:36
Es wäre mal eine unheimlich gute und redaktionelle hervorrasgende Leistung Ihren Beitrag vom Schwimmbad , der schon ca. ein 3/4 Jahr hier steht, mit den uralten Komentaren zu entfernen.
Vorschlag:Ein neuer Beitrag von Schneepflügen bis in den Spätherbst hinein.
Sage nur:Hut ab!!!!!!!
15:30
Ich lach mich kaputt!
Da wird von Haushaltssicherung gesprochen, Otti stöhnt im Fersehen, wie schlimm unsere Schulen und Staßen aussehen,
aber für das Musikzentrum ( Konzerthaus ),dass genauso überflüssig ist, wie beim Bayern
der Kropf bei Jodmangel,
da ist auf einmal Geld da.
Logisch, ist ja Geld vom Steuerzahler, braucht man ja nicht aus der eigenen Tasche zu
bezahlen!
19:28
Offene Tür in Werne kämpft um die Existenz. Pfarrer Limpert hofft auf die Politik.
Die Offene Tür der Ev. Kirchengemeinde ist in Werne eine Institution. Seit den Anfangstagen des Erich-Brühmann-Hauses Ende der 70er Jahre gehen Kinder dort ein und aus, haben an der Kreyenfeldstraße zum Teil sogar ein zweites Zuhause gefunden. Das hat sich bis heute nicht geändert. Geändert hat sich allerdings die finanzielle Situation. Und zwar dramatisch.
Wir befinden uns in einer sehr schwierigen Lage“, erklärt Pfarrer Karsten Limpert. Das Geld reiche hinten und vorne nicht. Gemäß Jugendförderplan wird die Offene Tür als mittlere Bildungseinrichtung mit zwei Vollzeitstellen im pädagogischen Bereich mit 140 000 Euro aus öffentlichen Mitteln gefördert. Eine Summe, die vor sieben Jahren festgeschrieben wurde. Über eine Anpassung bzw. Dynamik der Fördersumme sei diskutiert worden, berichtet Limpert. Doch aufgrund der städtischen Haushaltssituation sei dieses Thema immer weiter hinausgeschoben worden. Bis
Spar dir mal lieber die Kommentare, noeppi!
Wo hast du das denn kopiert?
Noch nicht mal als Zitat kenntlich gemacht...unterste Schublade!