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Sekundarschule auf der Zielgeraden

03.02.2012 | 13:15 Uhr
Sekundarschule auf der Zielgeraden

Südwest.   Anmeldezahlen der Eltern für die neue Schulform entscheiden über das Zustandekommen zum nächsten Schuljahr

„Zu unseren bisherigen Informationsveranstaltungen kamen viele Eltern und Kinder. Unsere Aula war jeweils gut gefüllt“, erklärt Schulleiterin Ulrike Busse von der Hugo-Schultz-Realschule zur neuen „Sekundarschule Südwest“, die zum Schuljahr 2012/2013 im Schulzentrum Linden-Dahlhausen an den Start gehen soll. Die Rektorin wurde nun am Dienstag vom Regierungspräsidenten in Arnsberg offiziell mit der kommissarischen Gründungsleitung beauftragt.

Das neue Schulprofil entwickelten die drei Rektoren Ulrike Busse, Ulrich Hammernick sowie Beate Lindemann, von der Hugo-Schultz-Schule, der Heinrich-Kämpchen-Schule sowie der Lewackerschule. Alle drei Schulen werden auf Dauer schleichend auslaufen, wenn die neue Schule kommt: Jahr für Jahr eine Klassenstufe weniger.

„Wir werden zunächst mit drei Klassen und 75 Schülern anfangen“, betont Busse zur Entwicklung. Sie freut sich schon auf die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen, die sich nach dem erfolgreichen Anmeldungsverfahren für die neue Schule bewerben werden: „In unserer Steuerungsgruppe haben wir einige interessierte Kollegen, die gerne bereit sind, dort zu arbeiten.“ Zunächst werden aber sieben bis acht Leute benötigt. Tendenz: jährlich steigend. Das Schulkonzept stellt den neuen Schultyp als Ergebnis einer veränderten Schullandschaft dar. Der verstärkte Trend zum Gymnasium und der Gesamtschule und daraus folgenden rückläufigen Anmeldungen zur Haupt- und Realschule habe diese Entwicklung befördert.

Ulrike Busse

Das Besondere an der Sekundarschule ist das längere gemeinsame Lernen. Hinzu kommen die überschaubare Klassengröße von maximal 25 Schüler/innen sowie die Möglichkeit – auch durch die vertragliche Zusammenarbeit mit verschiedenen weiterführenden Schulen -, Abschlüsse in allen Bildungsgängen zu machen.

Für die Sekundarschule Südwest sprechen nach Meinung von Ulrike Busse auch noch weitere Gründe: die individuelle Förderung aller Schüler bis hin zur Berufsorientierung, der Start als Ganztagsschule mit der Hausaufgabenentlastung für die Elternhäuser, die Ausstattung aller Klassen mit zwei Klassenlehrern sowie die überschaubare Schulgröße.

Die Einführung des neuen Schultyps erfordert besondere, vorgezogene Anmeldungstermine. Sie finden von Montag, 13. Februar, bis einschließlich Donnerstag, 16. Februar, im Schulzentrum, Dr. C.-Otto-Straße 88, statt, montags von 8 bis 18 Uhr, dienstags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr im Raum 203. Die Anmelde-Unterlagen zu den weiterführenden Schulen werden den Eltern von Schülern der vierten Klasse durch die Grundschulen ausgehändigt.

Interessierte Eltern können außerdem noch Beratungstermine vereinbaren, wenn sie an den Info-Veranstaltungen zur Sekundarschule nicht teilnehmen konnten, etwa zu den drei Eingangsprofilen. Terminvereinbarungen über das Sekretariat der Hugo-Schultz-Schule unter  94 22 093.

Wicho Herrmann

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