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Prinzenrolle als Familienangelegenheit

01.02.2012 | 12:39 Uhr
Prinzenrolle als Familienangelegenheit
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Linden.  Kolpingsfamilie Linden stemmt zum 59. Male die Prunksitzungen im Gemeindezentrum und Prinz Andreas liefert die nötige Energie

Es ist mal wieder so weit: Neben einem Jahresprogramm voller Kultur, Religion, Reisen und Bildung zaubert die Lindener Kolpingsfamilie jetzt zum 59. Mal den Frohsinn auf die Bühne, so wie es Adolph Kolping ausdrücklich gewollt hat. Vier närrische Sitzungen gehen am 11., 12., 18. und 19. Februar über die Bühne im Gemeindezentrum an der Hattinger Straße 814.

Und diesmal erleben die Närrinnen und Narren Andreas I. (Scharff) als den Prinzen, der seinem Vater Willi VI. nach 28 Jahren in der Prinzenrolle folgt und der als „Rewirpowermann“ für tolle Energie im Saal sorgen will, wenn er mit seinem Elferrat Einzug gehalten hat.

Auf die Narren im Saal wartet unter der bewährten Regie von Peter Gellermann wieder ein tolles Programm. „Fitti“ ist mit „Hoppi“ seit über 30 Jahren ein Duo mit angestammter Bühnenresonanz und Ludger und Matthias gehören zum Team der tollen Thekensänger unter Wolfgang Davidheimann, der textlich und musikalisch immer wieder die aktuellen satirischen Jahresakzente setzt. Und hinter den Kulissen spürt man immer noch Willis ordnende Hand.

Ein ganz starker Akzent wird diesmal vom Ballett gesetzt. Die Tanzsportgarde Eppendorf hat sich in Bochum einen festen Platz erobert. Den stimmungsvollen Auftakt bringen Georg (Kolodziej) und Heiko (Volke) in den Saal. Über den ganzen Abend verteilen sich die Büttenredner mit ihren Seitenhieben. Bei Thomas Bausen, allen noch bekannt als Thomas I., gehören Inhalt und Outfit zusammen. Marvin Scharff, der 3. in der Familientradition auf der Bühne, lässt sich vorher nie in die Karten gucken, Theo (Floren) mischt seine Tagesschau immer mit der großen Weltpolitik, dem lokalen Geschehen aus Linden, Dahlhausen und der Pfarrei. Da fühlen sich einige im Saal immer angesprochen. Ulrich Keßler fügt seinem Namen immer das „Pfr. i.R.“ an. Gerade darin liegt der Reiz, er kann Kirche ökumenisch immer tiefsinnig, satirisch und humorvoll kommentieren. Detlef „Olli“ Oleszak, literarisch veranlagt, bringt Humor stilvoll verpackt unter die Narren bringt.

Und dann sind da noch die Gruppen. Aus den „Kleinen“ sind die „Großen Minis“ geworden. Sie tragen teilweise das Erbe ihrer Väter, wenn man Namen liest wie Simon und Jonas Bausen, Pierre-Maurice Rodemann, Marvin Scharff, Sebastian Dombrowsky und Patrick Schulz. Die Mega-Boys mit Andreas van den Hövel, Stefan Rodemann, Andreas Scharff und Heiko Volke haben immer durch heiße Musik und passendes Outfit begeistert.

Nicht vergessen darf man die „Oldies“ mit Dieter Leder, Willi Scharff, Helmut Neuhaus, Werner Lerch, Karl Rohe, Hubert Kaminski und Lothar Pinnow. Diesmal treten sie in die Fußstapfen der „Nudelberger Hofkapelle“. Übrigens: Die beiden Duos, die einfach dazu gehören, wollen wieder tolle Parodien servieren: Detlef Thiemann und Reinhold Sommer sowie Dieter Leder und Fritz Gellermann sind feste Bestandteile einer Session. Und für die musikalische Begleitung sorgt wie immer die Band „In the Mood“ unter Andreas Dombrowsky.

Am Karnevalssonntag, 19. Februar, hat sich neben der Oberbürgermeisterin auch der Festausschuss Bochumer Karneval mit Bernd und Petra Lohof, Volker Wiemers und Werner Lerch sowie und viel Prominenz aus Politik und Gesellschaft angesagt.

Gisbert Frömgen

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