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Polizei zeigt

17.02.2012 | 14:21 Uhr
Polizei zeigt
Eine Frage des Wetters, ob zum Rosenmontagszug wirklich 50 000 Zaungäste nach Linden kommen werden.Foto: Christoph Wojtyczka, Archiv

Linden.  Auf den „Lindwurm“ am Rosenmontag

Nach der Loveparade-Katastrophe in Duisburg fordert die Stadt Bochum auf Weisung des Innenministers vom Veranstalter ein Sicherheitskonzept für große Veranstaltungen. Der Vorsitzende der Werbegemeinschaft Karl-Heinz Schulte als Veranstalter hat dieses Konzept für den Rosenmontagszug mit Unterstützung der Polizei erstellt.

Die Wache Südwest wird mit eigenen Beamten und den Kradfahrern schon ab 11.30 Uhr die Aufstellung der Wagen und dann den Ablauf des Zuges gewährleisten. Zur Begleitung werden an der Spitze des Umzugsweges zwei Kradfahrer eingesetzt, die den Weg freihalten. An der Spitze befindet sich das Führungsfahrzeug des Wachleiters Horst Grewe, der in ständigem Kontakt mit Karl-Heinz Schulte steht. Zur Begleitung des Zuges und der Absicherung am Ende wird wieder ein Fahrzeug der Polizei eingesetzt, dem der USB folgt. Ihm ist die umgehende Reinigung der Meile jedes Jahr ein besonderes Anliegen. Zur Prüfung der Beschilderung im Verlauf des Marschweges und im Umfeld der Strecke sowie zur Durchführung von erforderlichen Maßnahmen, auch Abschleppen, werden ortskundige Kräfte der Polizeiwache Südwest eingesetzt, die durch Kräfte der Inspektion Bochum unterstützt werden, wie auch insbesondere bei der Feier auf dem Marktplatz durch Kräfte der Bereitschaftspolizei.

Auf dem Marktplatz schließt sich bis gegen 19 Uhr eine karnevalistische Musikveranstaltung der Werbegemeinschaft an, an der regelmäßig bis zu 5000 Narren teilnehmen. Die Wache bereitet sich mit Unterstützung von Ordnungsdienst und Jugendamt wieder auf alkoholisierte Jugendliche vor. Aufgrund der Erfahrungen im letzten Jahr werden gemeinsame Aktionen konzipiert. Die engagierten Mitarbeiter des Ordnungsdienstes überprüfen auffällige Jugendliche, Alkohol-Tests auf der Polizeiwache und Platzverweise für Randalierer oder „Wildpinkler“ sind möglich. Außerdem werden verloren gegangene Kinder den Eltern zurückgebracht.

Gisbert Frömgen

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