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Lösung für Pontonbrücke gesucht

13.06.2012 | 17:17 Uhr
Lösung für Pontonbrücke gesucht
Noch vor der Sommerpause soll eine Lösung für die marode Pontonbruecke gefunden werden. Foto: Marcus Simaitis

Dahlhausen.  Bis zur ersten Sitzung nach der Sommerpause will die Bezirksvertretung Klarheit

Nach den Diskussionen der letzten Wochen rund um die Pontonbrücke in Dahlhausen hätte man sich die letzte Sitzung der Bezirksvertretung über die ÖPNV-Verbindung zwischen Dahlhausen und Burgaltendorf ein wenig lebhafter vorgestellt.

Richard Ziolkowsky von der Bogestra erklärte, ein Unternehmen für ein Sammeltaxi habe sich auch nach langer Suche nicht finden lassen. Den fünf befragten Taxiunternehmen waren schlicht die Anfahrtswege zu lang und das Vorhaben aus wirtschaftlichen Gründen nicht tragbar.

Christoph Matten, Sachgebietsleiter des Tiefbauamtes, will sich nun zunächst bemühen, zumindest auf der Dahlhauser Seite für den 359-er Bus weitere bauliche Verbesserungen für den Ein- und Ausstieg der Fahrgäste zu schaffen.

Derzeitige Situation ist „unbefriedigend“

Die Situation vor Ort wird von allen Fraktionen der Bezirksvertretung als ausgesprochen unbefriedigend angesehen. Man will eine für alle zufriedenstellende Lösung, zumal auch die Bezirksvertretung VIII der Stadt Essen, zu der auch Burgaltendorf gehört, das Anliegen mit trägt. Für SPD und CDU steht fest: Ein Sammelbus soll’s richten.

Der Fraktionsvorsitzende der CDU, Andreas Bracke, wies noch einmal auf die mögliche Lösung mit dem parkenden und pendelnden Kleinbus auf Burgaltendorfer Seite hin. Marc Gräf, Vorsitzender der SPD-Fraktion, will eine Lösung, die auch nicht an finanziellen Einwänden scheitern dürfe. Seine Fraktion sieht den Auftrag bei der Bogestra und EVAG, für eine angemessene Personenbeförderung zu sorgen.

Neubau in fünf Jahren?

Jetzt will die Bezirksvertretung einen Lösungsvorschlag bis zur ersten Sitzung nach der Sommerpause im September. Die SPD-Fraktion brachte einen Antrag ein, der einstimmig verabschiedet wurde. Sein Titel: eine Aufrechterhaltung der umsteigefreien Busverbindung zwischen Dahlhausen und Burgaltendorf. Darin heißt es: Eine umsteigefreie ÖPNV-Verbindung zwischen Dahlhausen und Burgaltendorf stelle insbesondere für Senioren und Schüler eine wichtige innerstädtische Verkehrsbeziehung dar. Auch zum Erhalt der Geschäftszentren Linden und Dahlhausen sei sie unverzichtbar.

Der besondere Auftrag zur Planung einer eventuell doch nötigen neuen Brücke soll mit Nachdruck weiter verfolgt werden. Doch hier geht man von einem Zeitplan einschließlich der Finanzierung von mindestens fünf Jahren aus.

Gisbert Frömgen


Kommentare
23.06.2012
19:57
Lösung für Pontonbrücke gesucht
von randori20 | #6

Ich habe immer noch nichts von einer Spendensammlung der ach so vielen tief betroffenen Anwohner gehört. Schade, hätte sicherlich auch was gespendet. Aber wenn schon die Anwohner kein Engagement zeigen.

21.06.2012
14:44
Lösung für Pontonbrücke gesucht
von ralli-d | #5

Von welchem Geschäftzentrum in Dahlhausen spricht der Verfasser?
Schon mal da gewesen?

17.06.2012
19:24
Die Bürger aus Dahlhausen und Linden sind undankbar!
von radfahrer.ruhr | #4

Liebe Dahlhauser und Lindener Mitbürger,
ihr seid einfach undankbar und egoistisch.

Warum? Die Stadt Bochum und ihre Führungselite haben für euch und die Zukunft eurer Stadt beschlossen, dass der Bau eines Musikzentrums nun für die Bürgerschaft und deren Zukunft sinnvoller ist, als so eine blöde Brücke. Dies müsst ihr jetzt einfach mal so hinnehmen. Glaubt ihr nicht, weil ihr auf eurer Brücke beharrt? Die Befürworter sagen euch dann, dass nur der Bau des Musikzentrums dafür sorgen wird, dass es mit Bochum aufwärts gehen wird. Also ihr habt ja noch ein paar Brücken in der Nähe und immer daran denken: Opel und Aral wollen schließlich von euch durch euren "kleinen" Umweg einen Anteil haben. Wenn ihr jetzt eine neue Brücke haben wollt, dann solltet ihr in eure Forderungen einbauen, dass viele Musikzentrumbesucher aus dem Hattingen und Essen genau über diese Brücke fahren würden, dann werden ihr vielleicht erhört werden Ihr könntet alternativ auch die Verlängerung der DüBoDo fordern ...

15.06.2012
07:40
Die Lösung für gefunden
von MitDerBahn | #3

Es gibt doch bereits Brücken über die Ruhr in Steele und Hattingen. Braucht Bochum-Dahlhausen da wirklich noch eine eigene Brücke? Alle reden doch immer von der Ruhrstadt!

Gewollt wird diese Brücke doch sowieso nur für einen kleinen elitären Kreis von Mitbürgern aus Dahlhausen und Burgaltendorf!

PS. Wer Ironie findet, darf sie behalten.

14.06.2012
09:21
Lösung für Pontonbrücke gesucht
von DrStevie | #2

natürlich ist die Fiedelbude wichtiger. *ironie aus*

1 Antwort
Lösung für Pontonbrücke gesucht
von randori20 | #2-1

na schon als Spender bei R.Saalfeld gemeldet? Oder beschränkt sich ihr bürgerschaftliches Engagement aufs rumpöbeln?

14.06.2012
03:44
Lösung für Pontonbrücke gesucht
von R.Saalfeld | #1

Aufgrund der prekären Haushaltslage der Stadt Bochum muß diese bei der Finanzierung von Bauprojekten natürlich Prioritäten setzen.
Und der Bau eines Musikzentrums für eine elitäre Minderheit ist natürlich wichtiger als der Neubau einer Brücke ....

Noch besteht die Möglichkeit, durch Unterstützung des laufenden Bürgerbegehrens, die Stadt zu zwingen, die Bürger über den Bau des Musikzentrums selbst entscheiden zu lassen.
Der Verzicht auf das Musikzentrum und die damit zwingend verbundene Übernahme der Jahrhunderthalle würde der Stadt neben der Beteiligung an den Baukosten (und dem hohen Kostenrisiko, wenn diese die geplante Summe überschreiten) jährliche Unterhaltungskosten für die beiden Objekte in Millionenhöhe ersparen.

Weitere Infos: www.buergerbegehren-musikzentrum.de

1 Antwort
Lösung für Pontonbrücke gesucht
von randori20 | #1-1

Wie wäre es, wenn sie eine Spendensammlung für den Brückenbau auf die Beine stellen würden? Bringen sie die Kraft und den Arbeitseinsatz dazu auf? Bekommen sie ebenfalls 24.000 Spender zusammen?

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