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„Lichtblick” bündelt Jugendarbeit

05.10.2009 | 16:03 Uhr

In der Heimkehrer-Dankeskirche ist das Jugendpastorale Zentrum für die fünf Gemeinden in der Großpfarrei entstanden.

Weitmar. Jetzt sind auch in der Jugendarbeit der neuen Pfarrei St. Franziskus die letzten wichtigen Akzente gesetzt worden. Der Sitz des Jugendpastoralen Zentrums ist die Gemeinde Heilige Familie in Weitmar. Nicht zuletzt deshalb, weil hier Stephan Hill tätig ist, der nach dem Wunsch des Bistums den Friedens- und Versöhnungsgedanken der Heimkehrer-Dankeskirche jungen Menschen in der ganzen Diözese nahe bringen soll und weil auch der Jugendbeauftragte und Gemeindereferent Florian Remmert seine Arbeit von hier aus gestalten wird. Die Angebote der fünf Gemeinden sollen hier näher zusammenrücken und vernetzt werden. Die eigenständige Arbeit in den Gemeinden läuft aber weiter wie bisher. Aber da, wo die Luft dünner und die Arbeit schwieriger wird, sollen sich die Gemeinden unterstützen.

Dem neuen JuPaZ, dem Jugendpastoralen Zentrum,fehlte neben dem Konzept auch ein gemeinsamer Name. 20 Vorschläge gingen bei den Organisatoren ein, und der Name „Lichtblick” machte das Rennen. Aber es war schon spannend wie der Name seinen Weg ins Gotteshaus fand. Drei Gruppen mit erwartungsfrohen Jugendlichen brachen zu einer GPS-Rallye nach Liebfrauen Linden, St. Engelbert Dahlhausen und St. Paulus Querenburg auf. Dabei mussten sie eine elektronische Schnitzeljagd mittels Navigationsgeräten bewältigen, bevor sie die Ziele erreichten. Dort gab es dann für jede Gruppe ein „Logostückchen”, aber erst in der anschließenden Jugendmesse, die vom Stadtjugendpfarrer Matthias Feldmann gefeiert wurde, wurden die Teilchen zusammen gefügt. Feldmann stellte den über 200 begeisterten Jugendlichen dann den neuen Namen „Lichtblick” vor.

„Lichtblick”, so erläuterte Feldmann, „möchte die Jugendarbeit der einzelnen Gemeinden bündeln und somit stärken.” Viel Beifall gab es auch für die aus den Gemeinden eigens für diese Messe zusammen gestellte Jugendband.

Nach dem Gottesdienst wurde der neue Namen noch gebührend beim gemeinsamen Grillen vor der Kirche gefeiert. Mit der Gründung des JuPaZ setzten Stephan Hill und Florian Rommert eine Empfehlung des Bistums um, in jeder neu gegründeten Pfarrei ein Zentrum für Jugendarbeit einzurichten.

Am Auftaktsamstag war der Gospelchor „Spirit of Music” aus Anröchte gekommen. Der Chor mit 50 Sängerinnen und Sängern und einer eigenen Band brachte mit mitreißenden Gospelsongs die 100 Besucher in Stimmung. So wurden sie beim Medley unter anderem zu dem Hit „Oh' when the saints” aktiv in den Chor eingebunden. Das Konzert war übrigens die letzte Veranstaltung unter dem Namen des Projektes Jugendkirche „Heilige Familie for you”, das mit großem Erfolg bereits seit vier Jahren läuft. Und es läuft weiter, denn es wird Ausgangspunkt des neuen JuPaZ „Lichtblick”. GMF

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