Gläserne Erinnerungen
30.01.2012 | 16:24 Uhr 2012-01-30T16:24:00+0100Eine „Freifallende Kunst“ wird es auch in Vierzehnheiligen nicht geben. Das gilt für die liturgische und künstlerische Ausstattung der Kirche. Auch die Fenster gehören dazu. Die kleineren werden im neuen Franz-Sales-Trakt eingebaut, die großen sind von der „Stiftung Forschungsstelle Glasmalerei“ in Mönchengladbach erfasst worden und liegen für alle „Weiteren Kirchen“ in einer Dokumentation dem Bistum vor. „Eine Zerstörung künstlerisch wertvoller Fenster wird es nicht geben“, stellt Dr. Herbert Fendrich fest. Auch die weiteren Teile der liturgischen Ausstattung werden eine sinnvolle Nutzung erfahren.
Laut Fendrich haben sich in Essen inzwischen mehrere Ordner mit Bittstellungen aus dem In- und Ausland - vornehmlich aus Polen - gefüllt, die dringend auf eine Orgel, einen Altar und einen Tabernakel warten.
Weitere Teile und Kunstwerke aus der Kirche sollen nach Gesprächen zwischen Pfarrgemeinderat und Mitgliedern der ehemaligen Gemeinde einen Platz in der Pfarrei finden, wo Orte der Erinnerung geschaffen oder neu inszeniert werden.

0mitdiskutieren