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Aufwärtstrend im Hostel am Hedtberg

08.07.2011 | 13:26 Uhr
Aufwärtstrend im Hostel am Hedtberg

Dahlhausen.  ProkulturgutNet hat vor einem Jahr das frühere Naturfreundehaus übernommen und umgestaltet

Eigentlich hätte man sich einen starken Besucheransturm zum einjährigen Bestehen des BOLA-KulturHostels am Hedtberg erhofft. So erlebten nur wenige Zuschauer bei zeitweiligen Regenschauern den Auftakt der zweitägigen Feierlichkeiten auf der überdachten Terrasse.

Viele Programmpunkte reihten sich aneinander und mit Artisten, Musikern, Sängern und Schauspielern hatten die Veranstalter fast alle künstlerischen Darbietungsformen im Angebot. Mit rund 250 Gästen war der Leiter von ProKulturgutNet, Reinhard Rechungpa Kreckel, dennoch nicht unzufrieden. Der Großteil kam allerdings nicht aus dem Einzugsgebiet Unterdahlhausen, sondern von Oberdahlhausen, Linden, Weitmar, Langendreer und Wattenscheid, stellte er fest.

Um auch die Mühe der vielen Mitwirkenden und Helfer nicht in den Schatten zu stellen, die sich wie zum Beispiel die islamische Gemeinde Dahlhausen mit Hoça Ridvan Korkut nicht nur am Bühnenprogramm beteiligten, sondern auch mit türkischen Spezialitäten das kulinarische Angebot erweiterten, sollte man auf Parallelveranstaltungen achten. Obwohl Kreckel sich schon mit vielen Vereinen verständigen konnte, zog vor allem das Sommerfest des LDSV viele Gäste an die Ruhr.

Natürlich bot der Jahrestag dem gut 20-köpfigen Team auch einmal Gelegenheit Resümee zu ziehen. Die ersten Aufgaben bestanden darin einiges im ehemaligen Hedtberghaus umzugestalten und zu renovieren. Gab es auch in den Wintermonaten nur wenige Gäste, konnte man ab März einen deutlichen Aufwärtstrend verfolgen. Seminare, Lehrerfortbildungen und die Räumlichkeiten für Familientreffen gehören über die Zimmervermietung hinaus zum ständigen Angebot des KulturHostels am Rande des Ruhrtalradwegs mitten im Grüngürtel. Zu den Schwerpunkten zählen neben den bildenden Künsten wie Musik vor allen die Gesundheit.

„Hier fühlen wir uns wohl und heimisch“, merkte Reinhard Rechungpa Kreckel an. Dabei drängt sich natürlich die Frage auf, die sich viele Dahlhauser stellen, wie sieht es denn mit dem Dahlhauser Bahnhofsgebäude aus?

Nachdem rund 200 000 Euro fest eingeplanter Fördergelder seitens der Stadt noch nicht abgerufen wurden aufgrund der Haushaltslage, so Kreckel, sei man auf der Suche nach Finanzierungsmodellen. Zusammen mit den Politikern und der Stadt will ProKulturgutNet dazu in der nächsten Zeit eine Bürgerversammlung anberaumen, führte er aus.

Stadtteilredaktion

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