Austausch der Religionen
IFAK-Stadtteilzentrum lud zum Dialog und Führung in die St. Engelbertkirche.
Dahlhausen. Zum „Interreligiösen Dialog” des IFAK-Stadtteilzentrums trafen sich Christen, Moslems und Nachbar. Mit einer Kirchenführung in der Katholischen Kirche „St. Engelbert”, Kassenberger Straße, begann der Dialog und setzte sich im Pfarrheim bei reger Diskussion fort.
Pastor Martin Stais erklärte sachkundig bei einem Rundgang die Kirchengeschichte, Bedeutung der Inneneinrichtung zu religiösen Bezügen und beantwortete viele Fragen. Dabei wurden Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Religionen deutlich. Zu den Teilnehmern gehörten katholische und evangelische Christen, aber auch Moslems. Die türkische Übersetzung lieferte Hafize Cakar von der IFAK. Ingo Menzler von der Evangelischen Lutherkirche und Hoça Ridvan Korkut waren ebenfalls vertreten.
Martin Stais zeigte die Einrichtungen der Katholischen Kirche in Oberdahlhausen, von der am Eingang befindlichen Wasserschale, Taufstein, Ambo, Tabernakel, rotes Licht, Kerzen, Bilder, Statuen bis zum Altar am Ende des Chores. Er schilderte ausführlich den Ablauf einer Messe und die Geschichte des Kirchenbaues.
Um 1900 wuchs die Bevölkerung, die Kirche in Linden war zu klein, so baute man von 1902 bis 1904 die neugotische Katholische Kirche „St. Engelbert” in Oberdahlhausen. Bauer Kassenberg stellte 50 Hektar Land zur Verfügung, die Kassenberger Straße führt heute noch seinen Namen. Da auf der Anhöhe starke Winde auftraten, wurde der ehemalige Westeingang geschlossen und windgeschützter verlegt, ebenso wurde die Ausrichtung des Altares von Ost nach West verändert. Ursprünglich war im Westen ein hoher Turm geplant.
So lernten die Besucher auch andere Religionen kennen. Dies war auch das Ziel der interkulturellen Veranstaltung des Mehrgenerationenhauses der IFAK. Bei Kaffee und Kuchen im Pfarrheim setzte sich der Dialog fort. Friederike Müller von der IFAK und Hodca Ridvan Korkut hoben bei diesem Treffen den positiven Austausch besonders hervor und dankten den Helfern, sowie dem Gastgeber. GEH












