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Liebe auf den ersten Blick

20.05.2012 | 17:12 Uhr
Am Samstag, den 19.05.2012 hatten sechs Leser und Leserinnen der WAZ die Gelegenheit, die Musikerin Ivy Quainoo vor ihrem Auftritt im Ruhrcongress Bochum zu treffen.Foto: Olaf Ziegler

Bochum.   Ivy Quainoo hat es dank einer TV-Show aus dem grauen Berlin-Neukölln ins helle Rampenlicht geschafft. Im Februar wurde sie „The Voice of Germany“. Vor ihrem Auftritt im Ruhrcongress nahm sie sich Zeit für Leser der WAZ.

Kimberly und Neele konnten ihr Glück kaum fassen. Als „normale“ Ivy-Fans warteten sie am Samstag vor dem Ruhrcongress auf den Einlass. Als VIP-Gäste durften die Schülerinnen ihren Star wenig später persönlich kennenlernen. Die WAZ machte es möglich. Genauer: zwei Gewinner, die gönnen können.

Ivy Quainoo hat es dank einer TV-Show aus dem grauen Berlin-Neukölln ins helle Rampenlicht geschafft. Im Februar wurde sie „The Voice of Germany “. Ihr Siegertitel „Do you like what you see“ und ihr Debütalbum „Ivy“ stürmten die Charts. „Auch ich habe keinen Plan, der verhindert, wie die meisten Casting-Sieger zu enden. Aber: Ich will hart dafür arbeiten, nicht so schnell wieder in der Versenkung zu verschwinden“, warb Ivy im März im Interview mit der WAZ Bochum für ihre erste Tournee, die als Bewährungsprobe für die 19-Jährige gilt.

"Sie ist eine tolle Sängerin"

Über 500 Fans waren am Samstagabend gespannt auf die Ivy- Live-Premiere in NRW – darunter die Gewinner einer „Meet & Greet“-Verlosung der WAZ:

Elke Volk hatte bei der „Voice of Germany“-Staffel zunächst andere Favoriten. Erst spät drückte sie Ivy die Daumen. „Sie ist eine tolle Sängerin“, schwärmte die Hattingerin, die zum Star-Treffen ihre Schwester Ulrike Lelgemann aus Essen mitbrachte.

Bei Daniel Oppeny war es im Fernsehen Liebe auf den ersten Blick. Kein Wunder: Der 16-Jährige stammt ebenso aus Ghana wie Ivys Vater. 2010 kam Daniel als unbegleiteter minderjähriger Flüchtling nach Deutschland. Familie Domnik nahm ihn als Pflegekind auf und möchte den Sunnyboy adoptieren. „Unfassbar“, strahlte Daniel, als ihm seine Pflegemutter sagte, dass man ein Treffen mit Ivy gewonnen hat.

Ivy zeigt keine Star- Allüren

Und wie gerieten Kimberly Kottmeier (13) und Neele Rupke (12) in die VIP-Runde? Durch Zufall und Herzlichkeit. Urspünglich hatte WAZ-Leserin Petra Weiler den Ivy-Volltreffer gelandet. Beruflich kurzfristig verhindert, reichte sie den Gewinn an ihre Nachbarn Katja Penzel und Arne Stawikowski weiter. Die tauchten pünktlich am Stadionring auf und bemerkten Kimberly und Neele, die aufgeregt vor der Halle saßen und sich als eingefleischte Ivy-Fans zu erkennen gaben. Das Pärchen tauschte erst vielsagende Blicke – und dann die Karten aus. Katja & Arne begnügten sich mit den Konzerttickets von Kimberly & Neele.

Gecastet - und vergessen?

Die genossen wie die übrigen vier Gewinner zunächst einen Empfang der Bochumer Veranstaltungs GmbH (BOVG) und einen interessanten Blick hinter die Kulissen des Ruhrcongresses. Eine Stunde vor ihrem Auftritt nahm sich dann Ivy Quainoo Zeit für das WAZ-Sextett. Die Berlinerin gibt sich zurückhaltend, fast schüchtern. Star-Allüren? Nichts für Ivy, die lachend erzählt, daheim noch immer mit Bus und U-Bahn durch die Gegend zu fahren und bei ihrer Mutter zu wohnen – „allerdings wohl nicht mehr lange“. Autogramme, Fotos: Die WAZ-Gewinner sind happy. Vor allem David, der seinen Star verliebt anlächelt, allerdings mit dem Versuch scheitert, ein Gespräch in der Landessprache Akan zu führen. „Ich bin hier geboren. Ich kann nur eine wenige Brocken“, bedauert Ivy.

Bemerkenswerte Bühnenpräsenz

Im Kongresssaal zeigt die Berlinerin eine Stunde später ihr zweites Gesicht. Kraftvoll-soulige Stimme , bemerkenswerte Bühnenpräsenz: Kaum zu glauben, dass diese Künstlerin vor einem halben Jahr noch ein Nobody war.

Die Sechs von der WAZ swingen begeistert mit. Kimberly und Neele sind besonders glücklich. Heute haben sie in der Schule einiges zu erzählen...

The Voice of Germany

Von Jürgen Stahl



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