Lauter Jubel um Kiss-Urgestein Ace Frehley

Er war Gründungsmitglied der legendären Rockband „KISS“ Anfang der 70er Jahre: In der Zeche rockte Gitarrist Ace Frehley wie eh und je. Nach geduldigem Absitzen beim „Meet & Greet“ (für süße 300 Dollar pro Fan) kam Frehley mit dem Instrumentalstück „Fractured Mirror“ auf die Bühne der Zeche. Ein Statement seiner ersten Solo-Platte von 1978, was an diesem Abend bedeutete: Ace Frehley überzeugt seit Langem auch ohne KISS. Trotzdem standen selbstverständlich KISS-Titel mit einprägsamen Gitarrenriffs wie „Shock me“ (1977), „Strutter“ (1974) oder „Love Gun“ (1977) auf dem Programm. Songs wie „2000 Man“ boten für Frehley ein Sprungbrett für die Demonstration seiner nach wie vor großen Virtuosität, begleitet von konsequentem Hardrock-Crash-Becken.

Auf Tour mit dem neusten Solo-Album „Space Invader“ knüpfte Frehley deutlich an frühe Solo-Alben an. An die (besonders durch die markanten Gesichtsmasken) unverwechselbare Superinszenierung von KISS erinnerten optische Gitarren-Effekte mit Rauch und Blinklichtern aus alten KISS-Tagen.

Vor der zum Teil weit gereisten Fangemeinde zelebrierte der Rock-Star der alten Schule seinen Starkult: nach jedem Gitarren-Solo schmiss er sein Plektron in die Menge. Die ewig treue Fan-Gemeinde dankte es ihm.