Tanzen und Spielen am Ümminger Seefest

Beim Familienfest am Ümminger See gab es nicht nur Square-Dance-Vorführungen; auch die Bezirksbürgermeister aus Ost und Wattenscheid reihten sich ein.
Beim Familienfest am Ümminger See gab es nicht nur Square-Dance-Vorführungen; auch die Bezirksbürgermeister aus Ost und Wattenscheid reihten sich ein.
Foto: Fischer
Was wir bereits wissen
Ümminger Seefest wurde auf einen Tag verkürzt. Den Besuchern boten sich gleichwohl jede Menge Unterhaltung und ein buntes Bühnenprogramm.

Ost..  Spielen, feiern und sich präsentieren: Das macht das Ümminger Seefest als Teil der Bürgerwoche aus. Dieses Jahr fand das Fest erstmals nur am Samstag statt.

„Indem wir ,Bänke raus’ am Alten Bahnhof zu einer Veranstaltung der Bürgerwoche gemacht haben, ergab sich das so“, erklärte Bezirksbürgermeisterin Andrea Busche am Ümminger See. Das sei in diesem Jahr ein Experiment, über dessen Erfolg man im Nachgang zur Bürgerwoche reden werde.

Die Verkürzung hatte manche Nebeneffekte: Der traditionelle Kunstmarkt fehlte ebenso wie eine Reihe von Imbissbuden. „Wir könnten das Seefest gut stärker mit Vereinsaktivitäten füllen“, war deshalb ein Vorschlag von Winfried Michalski, Vorsitzender des VFB-Langendreer 06. Sein Verein betrieb einen der Bierstände. „Hier ist viel Platz, um sich zu präsentieren“, so Michalski mit Blick über die Fläche weiter.

Bürgermeister beim Square Dance

Wer wollte, hatte gleichwohl eine Menge Unterhaltung beim Seefest. Etwa eine Bezirksbürgermeisterin, die kurz nach dem offiziellen Start Square Dance mit dem Wattenscheider Bezirksbürgermeister Manfred Molszich tanzte.

Möglich wurde das bei der Mitmachrunde der beiden Square-Dance-Gruppen „Jester Dancers Bochum” und „Lucky Moonlight Dancers”.

Manfred Molszich freute sich, dass es im Bochumer Osten überhaupt noch eine Bürgerwoche gibt. In seinem Stadtbezirk und auch in den anderen vier werde so etwas schon lange nicht mehr veranstaltet.

Der fünfjährige Ole war sehr zufrieden mit der Spielstraße der Falken. „Die Hüpfburg finde ich am besten“, erklärte er. Arlia (4) zog es mehr zur Jongliermanege des Mitmachzirkus „Pompitz“: Das „Teller drehen“ auf dem Stock hatte es ihr angetan. „Ich hatte hier ständig fünf bis zehn Kinder von etwa zwei bis 14 Jahren zu Gast“, erklärte Anleiterin Belinda Schmitz. Tücher, Bälle und Ringe hatte sie zudem im Angebot.

„Wir zeigen hier Gleichgewichtsübungen und Selbstverteidigung“, erklärte Ahmad Mehrsad (54) von Taekwon-Do. Die Kinder (ab vier Jahren) und er boten dazu Übungen dar.

Über 20 Modellboote präsentierten der „Schiffsmodell-Bau-Club Bochum 1985” und die „Ümminger Hobby-Kapitäne” am See. Ein Schaufahren rundete ihr Angebot ab. Beim Bühnenprogramm präsentierte „Blaswerk“, die Big Band der Musikschule Bochum, zum Beispiel ein Platzkonzert mit Melodien von Udo Jürgens bis zu alten Pophits. Die 15 Trommler von „Pentaton Streetpercussion“ umrahmten das mit Samba-Rhythmen. Rund 100 Besucher auf den Liegestühlen und Bänken vor der Bühne gingen eifrig mit.