Stadt modernisiert Spielplätze

Der Spielplatz Auf den Holln in Werne soll komplett überarbeitet werden.
Der Spielplatz Auf den Holln in Werne soll komplett überarbeitet werden.
Foto: Dietmar Wäsche / FUNKE Foto Serv
Was wir bereits wissen
Flächen an der Langendreerstraße, Auf den Holln, Bonhoefferstraße werden erneuert und bekommen Klettergerüste nach den Wünschen der Kinder.

Ost. Die Stadt investiert in diesem Jahr mehr als eine halbe Million Euro in die Modernisierung von Kinderspielplätzen – vorbehaltlich der Haushaltsgenehmigung. Allerdings können die Maßnahmen zur „Umsetzung der Spielleitplanung“ dann erst Ende 2015 begonnen werden.

Im Bezirk Ost geht es u.a. um den Spielplatz Langendreerstraße, der bislang keinen Spielplatzpaten hat. Auf dem angrenzenden Bolzplatz ist eine Drainage vorgesehen. Zudem soll die Decke erneuert werden. Auf dem Spielplatz wird eine kleine Balancieranlage an den Hang gebaut, die Doppelschaukel wird umgesetzt, zudem wird der Platz die bei Kindern sehr beliebte Vogelnestschaukel bekommen.

23 500 Euro will sich die Stadt diese Maßnahme kosten lassen; im Einzugsbereich dieses Spielplatzes leben laut Erhebung der Stadt 193 Kinder, davon 55 im Alter unter sechs Jahren, der Rest bis 14 Jahren. Überdies wurden 85 Jugendliche bis 18 Jahren dort erfasst.

Der Spiel-/Bolzplatz Auf den Holln in Werne – mit mehr als 4500 Quadratmetern einer der größten in Bochum – soll komplett erneuert werden. Hier soll es vorab eine Bürgerbeteiligung geben. Dabei werden Kinder aus der Nachbarschaft nach ihren Wünschen für einen Spielplatz befragt, können gemeinsam mit ihren Eltern Spielgeräte aussuchen und Schwerpunkte setzen, etwa, wenn eine Abenteuer-Kletterfläche ihnen besser gefiele als Sandkasten und Tischtennisplatten. Diese Bürgerbeteiligung für den Werner Spielplatz soll in den nächsten Wochen erfolgen; einen Termin gibt es bislang nicht.

50 000 Euro will sich die Stadt die Grundsanierung dieses Spielplatzes kosten lassen. In dessen Einzugsbereich wohnen gut 200 Kinder, davon 87 unter sechs Jahren. In Werne ist der Spielflächenversorgungsgrad niedrig bei 33 Prozent (zum Vergleich: Langendreer hat 55 Prozent).

In Altenbochum wird der Spielplatz Bonhoefferstraße überholt; auch er hat keine Spielplatzpaten. 45 000 Euro sind vorgesehen für die Renovierung: Vorrangig soll ein Kleinkinderbereich geschaffen werden; dort, wo bislang noch ein Unterstand Regenschutz bietet. Die Sandkasteneinfassung ist defekt und wird abgebrochen.

Eine Doppelschaukel wird angeschafft, zudem gibt es neue Bänke und Abfallbehälter an der Bonhoeffer Straße. Altenbochum hat einen Versorgungsgrad an Spielflächen von aktuell immerhin 44 Prozent. Im Umfeld des Spielplatzes (inklusive Bolzplatz hat er eine Größe von 2750 Quadratmetern) leben 107 Kinder, darunter 44 unter sechs Jahren.