Sieben Bands lassen Samstag die Post abgehen
03.03.2008 | 18:37 Uhr 2008-03-03T18:37:05+0100"Werner Wahnsinn" findet zum elften Mal statt. Der Erlös geht wie gewohnt an das kirchliche Beschäftigungsprojekt Kirina
Werne. Nicht nur um einen schönen Abend mit Live-Musik, sondern auch um den guten Zweck geht es beim "Werner Wahnsinn". Bereits zum elften Mal findet die Benefizveranstaltung am Samstag, 8. März, um 19 Uhr im Erich-Brühmann-Haus (Kreyenfeldstraße 36) zugunsten des kirchlichen Beschäftigungsprojekts Kirina statt.
Die Bands Bielefeld Ahoi, Just-4-Fun, Sabowski, Time Rewind, Chris and the Poor Boys, Old Kids Alive und Steel Town B sorgen dafür, dass auf der Bühne die Post abgeht. Die nötige Energie für die Tanzfläche liefern Getränke und Snacks wie Falafel, Brötchen, Würtschen und Kartoffelsalat. In der Kellerbar unterhält Swinging Ramses in einer Art "Chill-Out-Zone" ruhebedürftige Gäste am Piano.
Entstanden war die Idee zur Benefizveranstaltung 1996 bei einer Veranstaltung in Lütgendortmund. Die Bands Sabowski und Bielefeld Ahoi holten noch einige andere Gruppen ins Boot, die evangelische Kirche stellte das Brühmann-Haus als Veranstaltungsraum kostenlos zur Verfügung.
Alle am "Werner Wahnsinn" Beteiligten arbeiten ehrenamtlich, so dass sich das Kirina-Projekt alljährlich über eine erkleckliche Summe freuen kann. Die Arbeit von Kirina umfasst die in Langendreer, Werne und Grumme bekannten Kleiderläden. Gebrauchte, gut erhaltene Textilien können dort abgegeben bzw. auf Wunsch auch von zu Hause abgeholt werden. Die Sachen werden gewaschen, gebügelt und dann günstig im Laden angeboten. Die Tätigkeit wird von Arbeitslosen ausgeübt, die über den Ein-Euro-Job wieder auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen wollen. Sie werden dabei von Sozialpädagogen betreut. Kirina bietet außerdem für unter 25-Jährige den Erwerb des Hauptschulabschlusses an.
Karten für den "Werner Wahnsinn" sind für 9,90 Euro in den Kleiderläden auf der Alten Bahnhofstraße 38 und am Werner Hellweg 524 erhältlich, unter Umständen auch noch an der Abendkasse. Weitere Informationen bekommt man unter Tel: 92 21 90.

00:51
zum Tontechniker - ich habe das jetzt als sehr gut empfunden - nur bei AhoiBielefeld klang das ein wenig schräg, aber ich denke das hat am Kriminaltango und dem CafeOriental gelegen. Wenn schon deutsche Schlager, warum dann nicht Maffay, Grönnemeyer, Wackershausen, KlausLage, dann hätte nicht nur das Altenheim Spaß gehabt.
00:43
Ich bin vor 5 Jahren von Hamburg nach Bochum gezogen und leider das erste Mal im EBH zu Gast gewesen. Ein toller Abend. Im Auftakt haben Steel Town B die Bude mit alten Hits gerockt, gefolgt von BudKids Alive. Noch eine Schippe draufgelegt hat die Oldie-Cover-Band Just-4-Fun
Dann haben die Veranstalter meiner Meinung nach einen Fehler eingebaut. Die Band Bielefeld Ahoi hat dann mit einer fantastischen Sängerin und angestaubten Sänger die hälfte des Publikums aus dem Saal gesungen. Diese Band hätte ganz nach vorne gehört, so das die Besucher aus dem Altenheim dann zeitig zu Bett kommen oder ganz an das Ende um die letzten Gäste nach Hause zu schicken. Im Anschluss traten dann dieLegal Eagles auf und haben die Bude so richtig gerockt. Schade das jetzt kaum noch Gäste da waren, weil ganz zum Schluss Sabowski sozusagen das Sahnehäubchen gewesen wäre. Mein Tipp, Die Reihenfolge der Auftritten nicht auswürfeln, sondern sich Gedanken machen wie man die Massen begeistern kann. Weil es geht hier doch um einen guten Zweck. Man sollte vielleicht die zahlenden Gäste endscheiden lassen. Aber insgesamt ist es ein schöner Abend gewesen und ich werde im kommenden Jahr auf jeden Fall wieder dabei sein. Das habe ich einer netten Frau versprochen. ;o)
21:37
Danke Didi. War aber wohl eine zu fette Anlage für das Brühmann-Haus.
Gruss
Hartmut von Steel Town B.
15:22
es ist eigentlich schade, dass id meisten Bands wegen der schlechten Abmischung an der Regie so richtig untergegangen sind - eine einzige Band wurde richtig abgemischt.
Ein guter Tontechniker müsste das alles sogar
ohne Kopfhörer hören - schade, schade.
Aber es gibt da ja noch andere Möglichkeiten. So
würde ich beim nächsten Mal vorschlagen, dass jede Band ihre eigenen Tontechniker hinstellt, der die Gruppe richtig kennt - so. z.-B. bei Steel Town B.