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Offene Tür führt zum Stadtteilfest

22.08.2011 | 15:53 Uhr
Offene Tür führt zum Stadtteilfest
Schnell füllte sich das Gelände an der Hauptstraße beim Sommerfest im WaKiBo.

Langendreer.  Familienzentrum WaKiBo präsentiert sein Konzept bei buntem Programm und mit Partnern

Ein reges Treiben herrschte beim Tag der offenen Tür im Familienzentrum WaKiBoLa im Waldorfkindergarten. Bei schönem Wetter füllte sich das Gelände bereits zu Beginn. Selbst ehemalige Eltern des Kindergartens schauten vorbei. Das Programm war bunt und vielseitig, an jeder Ecke des Geländes gab es etwas zu sehen und zu staunen.

Neben dem beliebten Zauberer gab es diesmal weitere Höhepunkte für die Kinder mit dem Karussell und der Puppenbühne Karfunkelstein. Mit dem Programm „Mops aus Nicaragua“ wanderte Christian Harrer mit den Tierfiguren und dem Leierkastenmann über das Gelände und erzählte mit den Tierfiguren Geschichten und Gedichte von James Krüss und Christian Morgenstern. Die Kinder, aber auch die Erwachsenen folgten ihr gebannt. Herzhaft gelacht wurde bei dem Zauberer. Spielerisch band er die Kinder mit in seine Zauberkünste ein, ließ Bälle verschwinden, zauberte mit dem Seil und die Kinder erfanden die neusten Zaubersprüche. Hilfreich war dabei der übergroße Zauberstab, der für das Gelingen der Zaubertricks sorgte. Das Karussell bestand aus vielen Steckenpferden, die liebevoll gestaltet waren und an einem riesigen Sonnenschirm befestigt wurden. Die Eltern sorgten dafür, dass sich das Ganze drehte und die Kleinsten ritten begeistert auf den Steckenpferden, eine gelungen Attraktion, die bestimmt nicht das letzte Mal zum Einsatz gekommen ist.

Viele interessante Gespräche entstanden an diesem Nachmittag. Michaela Kronshage, Leiterin der Einrichtung sagte: „Die Eltern der neuen Kindergartenkinder sprachen mich auf die Atmosphäre und Lebendigkeit dieses Festes an und freuen sich schon darauf ihr Kind in diese Einrichtung zu geben.“ Das Familienzentrum freut sich über soviel Zuspruch und fühlt sich in seiner engagierten Arbeit bestätigt.

Die musikalische Begleitung kam wie in jedem Jahr von Karl-Heinz Scharpey und Friedrich Rollenbeck mit seiner Gitarre von der Rudolf Steiner Schule. Sie füllten den ganzen Nachmittag mit Liedern zum Mai und vielen anderen Songs aus den guten alten Zeiten. Immer wieder gesellten sich Besucher dazu und sangen mit.

Umrahmt wurde das Fest durch die Stände der Kooperationspartner. Da war die Stadtbücherei vertreten, wie auch die Erziehungsberatungsstelle, die Rudolf Steiner Schule, der Therapiekreis und die Tagesmüttervermittlung Leuchtsterne. Der Steinmetz Rene Schuster arbeitete vor Ort an seinen Tierfiguren und Sylvia Schwarz aus Witten zeigte ihre leuchtende Glaskunst.

Die Eltern einer Kindergartengruppe sorgten zum Ende dann noch für einen Trommelwirbel und afrikanischen Tanz. Das sorgte für soviel Begeisterung, dass sich viele Eltern spontan dem Tanz anschlossen. Die Musik als gelebte Verbindung zwischen den Kulturen wurde hier sichtbar. Beim Verlassen des Festes trafen die Besucher zu guter Letzt noch auf die Rikscha der Rudolf Steiner Schule und hatten die Gelegenheit damit zu fahren. Dabei konnte man feststellen, dass dieses Gefährt gar nicht so einfach zu lenken ist. Aber mit ein wenig Übung schaffte man es dann doch.

Infos: www.wakibola.de

Stadtteilredaktion

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