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Langendreer

"Noch mal von vorne..."

06.10.2008 | 16:56 Uhr

Herbstkonzert des MGV Glocke und der "Salonlöwen" begeisterte das Publikum in der Christuskirche.Das 90-minütige Programm umfasste unter anderem Mozart und "Foxtrott-Lieblinge"

Langendreer. Das Durchschnittsalter der 26 Sänger im Männergesangverein Glocke 1893 Langendreer" liegt zwar inzwischen bei 70 Jahren. Gesanglich sind sie aber trotzdem fit. Das zeigte sich jetzt wieder beim diesjährigen Herbstkonzert in der Christuskirche, bei dem der Chor unter der Leitung von Arnold Wahl zusammen mit den "Salonlöwen" auftrat.

Der Auftakt setzte dazu schon ein deutliches Zeichen. Nach einem kurzen Instrumentaleinstieg des von Werner Köhn geführten Sextetts zu "Am Rio Negro" aus der Operette "Maske in Blau" sang der MGV ein etwa 20 minütiges Potpourri mit zehn Liedern aus dem gleichnamigen Werk von Fred Raymond.

Die Musiker unterstützten sie und schufen dabei vor allem immer wieder gelungene Übergänge.

Einen weiteren Höhepunkt beim 90-minütigen Programm boten mehrere Lieder aus der Oper "Die Zauberflöte" von Wolfgang Amadeus Mozart, beispielsweise "Vom Naschen" mit seinen leicht frivolen Anspielungen. Auch hierzu boten die "Salonlöwen" ein passendes Instrumentalstück: "Aus Mozarts Reich" umfasste etwa Auszüge aus der "Hochzeit des Figaro" und der "Zauberflöte".

Als weitere Lieder folgten unter anderem der "Frohe Sängermarsch", das Potpourri "An der schönen blauen Donau" und die "Tritsch-Tratsch-Polka", ebenfalls eine Zusammenfassung mehrerer Lieder.

Die "Salonlöwen" intonierten dazwischen immer wieder Instrumentalstücke, solistische Einlagen inklusive. Bei der "Bravour Geigenpolka" war da zum Beispiel Werner Köhn mit der Geige in seinem Element. Die Klarinette und der Flügel kamen wiederum bei "Foxtrott-Lieblinge" von Willi Meisel zum Zuge.

Als Horst Kiel, der Vorsitzende der "Glocke", auf die lautstarken Forderungen nach einer Zugabe fragte: "Was wollt ihr denn hören?" wünschte sich das begeistert klatschende Publikum nochmals den "Bajazzo". Einzelne Stimmen fanden allerdings, dass die Langendreerer Musiker das ganze Konzert einfach nochmals von vorn beginnen sollten...

Von Wicho Herrmann

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