Lange Nacht mit Live-Musik
25.07.2011 | 14:42 Uhr 2011-07-25T14:42:00+0200
Langendreer. Über 100 Stände und verschiedene Cafés beim traditionellen Flohmarkt an der Rudolf-Steiner-Schule
Dicht an dicht standen wieder die über 100 Stände beim Nachtflohmarkt auf dem Außengelände der Rudolf-Steiner-Schule. In den Reihen drängten sich wieder - bei besserem Wetter als erwartet - die zahlreichen großen und kleinen Schatzsucher auf der Suche nach so manchem Schnäppchen. Fündig wurden wohl die meisten, wie die vollen Taschen zeigten: neben Spielsachen, Kleidung und Sammelbildern lockten schließlich auch Kreativstände und so manche Antiquität aus Glas, Porzellan und Metall.
Neu war in diesem Jahr vor allem das reichhaltige und bunte Live-Musikprogramm, das die Besucher bis spät in den Abend hinein genießen konnten. Zur bisherigen Bühne im Foyer des Hauptgebäudes der Schule gesellten sich deshalb zwei weitere: im alten Eurythmiesaal sowie auf dem Außengelände zwischen Grund- und Gesamtschule. An beiden Orten luden Sitzmöglichkeiten, ein Café sowie ein Imbissstand zum Verweilen ein.
Das Unterhaltungsprogramm ging dort gleich mit dem offiziellen Start des Flohmarktes los. Den Auftakt machten im Saal Friedrich Rollenbeck (Gitarre) und die Schüler und Eltern der Klasse 4a mit Liedern wie „Country Road“ und „We shall overcome“. Auf der Außenbühne spielte derweil die Little Big Band mit Trompeter Hannes Keil.
Weitere Angebote beim Musikprogramm waren klassische Klarinettenmelodien von Fabian, die gut zur Caféhaus-Atmosphäre im Saal passten und der Auftritt des Duo „Kremser & Quetsche“, das – begleitet auf dem Akkordeon – Lieder und Chansons aus den 20er Jahren in Berlin bot. Zum Beispiel „die fesche Lola“ sowie „Johnny und Siegismund“.
Die Musiker wechselten dann im halbstündigen Rhythmus von Bühne zu Bühne. Im Laufe des Abends kam auch die große Treppe als Auftrittsort hinzu. Zunächst gab es dort jedoch Walkacts und Maskenspiele von Aktiven des Figurentheaters an der Hohen Eiche. Diese zogen dabei immer wieder Besucher und Händler des Flohmarktes mit ein. Gegen 20.30 Uhr ging es dort dafür desto mehr los: die Trommler vom Institut für Lehrerausbildung in Witten-Annen beschallten – wie in den vergangenen Jahren - den gesamten Flohmarkt eine Stunde lang mit ihrem Rhythmus. Im Anschluss ging es im Foyer der Schule weiter.
Im Gegensatz zum letzten Jahr fehlten dieses Mal Klassenstände, wo die Schülerinnen und Schüler für eigene Projekte Geld einnahmen. Einzig der Nachwuchs aus der fünften Klasse war unterwegs, um Geld für das Regenwaldprojekt zu sammeln.
Den Flohmarkt organisierte wieder eine Elterninitiative, die vom Informationsstand aus alle Anfragen und Problemanzeigen löste. „Wir benötigten vier Monate Vorlaufzeit für das Projekt“, erklärte dort Folkert Neumer, einer den Organisatoren. Zusammen mit den Eltern Susanne Harting, Daria Thon und Krisztina Toth kümmerte er sich um die Vorbereitungen. Dazu gehörten zunächst die Absprachen mit der Schulkonferenz und den Klassenlehrern. Im Mittwochsbrief und über die Internetseite liefen dann die Einladungen zum Mitmachen am Flohmarkt. Am Ende zog die Elterninitiative eine positive Bilanz. „Wir sind sehr zufrieden mit der Veranstaltung. Das Wetter war ja wie bestellt. Sowohl die Flohmarkthändler, wie auch die Eltern, die die Essensstände betrieben haben, meldeten überwiegend ein gutes Geschäft, gute Stimmung und Lust auf mehr“, so Neumer.

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