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Langendreer

Ein Zeichen der Zusammengehörigkeit

27.10.2008 | 16:45 Uhr
Ein Zeichen der Zusammengehörigkeit

Trotz regnerischen Wetters fand der erste Herbstmarkt der Werbegemeinschaft Alter Bahnhof (WAB) regen Zuspruch

Langendreer. Wasserfest mussten sie sein, die Akteure des ersten Herbstmarktes auf dem "Stern" zwischen Hohe Eiche, Wernburgastraße und Alte Bahnhofstraße: Es regnete und hagelte gleich mehrfach am vergangenen Donnerstag. Trotz der Wetterwidrigkeiten aber war die Aktion der Werbegemeinschaft Alter Bahnhof (WAB) sehr gut besucht.

Herbstmarkt Langendreer am alten Bahnhof Copyright Eberhard Franken

Vorsitzender Michael Koch und seine Mitstreiter und Mitstreiterinnen wollten Präsenz zeigen, wollten den Menschen am Alten Bahnhof zeigen, "dass wir da sind und dass wir auch etwas bewegen". Und sie wollten den Menschen auch das neue Logo der WAB nahe bringen, das in freundlichen Pastellfarben daher kommt und die drei Buchstaben WAB als dynamische Lok thematisiert, die mit einer umweltfreundlichen Qualmwolke zügig unterwegs ist.

WAB - diese drei Buchstaben sind zusätzlich auch neu besetzt worden mit dem Slogan "Wir am Alten Bahnhof", der das Zusammengehörigkeitsgefühl im Stadtteil stärken soll und sicher auch wird. Fast 50 Geschäftsleute und Immobilienbesitzer sind inzwischen in der WAB organisiert und haben sich fest vorgenommen, gemeinsam etwas zu bewegen, dem Stadtteil mehr Attraktivität zu verschaffen.

Herbstmarkt Copyright Eberhard Franken Herbstmarkt Langendreer am alten Bahnhof

Der fröhliche Herbstmarkt war ja nun nicht die erste Gelegenheit, bei der die Einzelhändler und Gewerbetreibenden Flagge zeigten, sondern nur eine weitere Facette im Aktionsspektrum des Arbeitskreises, der sich bei der Werbegemeinschaft um Feste kümmert. Die Vorstandsmitglieder Katja Wiebecke-Nötzel und Michael Koch schauten durchaus zufrieden in die Runde der Markstände.

Hübsch dekoriert mit Laterne, Strohballen und Sonnenblumen präsentierte sich der Stand des Fördervereins des Luther-Kindergartens. Wildschweinbraten gab's beim Radsportverein Flottweg Langendreer, an dem unter anderem Marion Jensen, die Frau des Vorsitzenden, die Stellung hielt und Braten zwischen Brötchenhälften steckte.

Am Stand des Ballspielvereins Langendreer 07 gab es Brezeln, beim Förderverein der Schule am Volkspark reichlich leckeren Kuchen. Und zu den Vereinen hatten sich auch einige der Geschäftsleute gesellt: Das waren - um nur zwei Beispiele zu nennen - der Bioladen und der kleine Schuhladen vom Alten Bahnhof. Kostenlos, aber nicht umsonst machte Paul Konziolka mit seinem Partner Musik: Die beiden spielten - glücklicherweise vom Zelt der Werbegemeinschaft geschützt - erfrischend locker gegen die fiese Temperatur und die Nässe, später auch noch gegen den stark aufkommenden Wind an.

Es wurden Halloween-Kürbisse gebastelt und Kürbissuppe angeboten. Nicht wenige der begeisterten "Kürbis-Bastler" waren Kinder mit Migrationshintergrund. An dieser Stelle darf sich die WAB also durchaus auch als integrierende Kraft am Alten Bahnhof verstehen, die im übrigen ihr Konzept für den Stadtteilwettbewerb bei Bochum-Marketing vorgelegt und dafür auch schon eine positive Rückmeldung bekommen hat.

Von Eberhard Franken

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