Am Markt in Langendreer geht ab Montag fast nichts mehr

Den Überblick im Labyrinth der Baustellen in Langendreer zu bewahren wird ab Montag noch schwieriger
Den Überblick im Labyrinth der Baustellen in Langendreer zu bewahren wird ab Montag noch schwieriger
Foto: Dietmar Wäsche / FUNKE Foto Serv
Was wir bereits wissen
Die Kreuzung in Langendreer-Dorf wird für drei Monate nahezu komplett gesperrt. Ab Samstag werden Baustelle und Umleitungen eingerichtet.

Langendreer.. Ab Montag geht es in Langendreer-Dorf richtig rund. Dann beginnt die Bogestra damit, im Zuge der Erweiterung der Straßenbahnlinien 302 und 310 ein Gleisdreieck auf der Kreuzung Haupt-/Ober-/Unterstraße zu bauen. Der Verkehrsknotenpunkt muss dafür – wie berichtet – für drei Monate gesperrt werden.

Der nächste Hammer also für alle Verkehrsteilnehmer, zusätzlich zu den Baustellen auf der Hauptstraße (zwischen Markt und S-bahnhof) und der Unterstraße (zwischen Alte Bahnhofstraße und Ümminger Straße). An diesem Wochenende werden die Baustelle und die Umleitungen eingerichtet. Am Wochenanfang rückt dann der Bautrupp an.

Unmengen an neuen Schildern

„Die Konsequenzen sind nicht schön“, weiß Torsten Schlimm vom Tiefbauamt, der bei der Stadt u.a. für die Verkehrsführung zuständig ist. „Doch da müssen wir jetzt durch.“ Die gesperrte Kreuzung erfordere Unmengen an neuen Schildern, so schlimm. 40 Hinweistafeln werden an diesem Wochenende aufgestellt, um Autofahrern den Weg zu weisen. Keine leichte Aufgabe. Schlimm: „Diese Baustelle ist eine Hausnummer, die wir so in Bochum noch nicht hatten.“

Immerhin: Die bestehenden Umleitungen können für den neu dazu stoßenden Durchgangsverkehr, der nicht mehr durchs Dorf kommt, genutzt werden. Aus Bochum kommend gibt es weiterhin die Umleitung U4, die über Ümminger Straße, Heinrich-Gustav-Straße, Am Heerbusch und Wallbaumweg zur nördlichen Hauptstraße führt. Ebenso die U6 über Universitätsstraße und Baroper Straße zur südlichen Hauptstraße (Langendreer-Markt). Dort ist die Verbindung zur Oberstraße weiterhin gegeben.

Aus Bövinghausen kommend wird die U6 über den Walbaumweg, Am Heerbusch, Heinrich-Gustav-Straße, Lünsender Straße und Alte Bahnhofstraße bis zur Unterstraße geführt. Um vom Markt zur nördlichen Hauptstraße, beispielsweise zum Kulturbahnhof zu kommen, muss man den Umweg über Baroper Straße, Universitätsstraße und die „alte“ U4 in Kauf nehmen.

Einbahnstraßenregelung wird aufgehoben

Neu: Auf der Hauptstraße zwischen S-Bahnhof und Markt wird zwischen Kreuzung und Hasselbrinkstraße sowie zwischen Kulturbahnhof und Am Leithenhaus die Einbahnstraßenregelung aufgehoben. Der Verkehr aus der Sackgasse wird über Hasselbrinkstraße und Ovelackerstraße abgeleitet. Auch Busse fahren dort her, weshalb auf einer Seite ein Parkverbot eingerichtet wird. „Wir stehen in Gesprächen, inwieweit der frühere Kirmesplatz als Ersatzparkraum hergerichtet werden kann“, so Torsten Schlimm.

Dass viele Ortskundige auch Schleichwege nutzen werden, will die Stadt dulden. Es sei denn, es nimmt Überhand. „Dann müssen wir gemeinsam mit der Polizei einschreiten“, so Schlimm.

Einen kleinen Hoffnungsschimmer gibt es für die geplagten Langendreerer: Schlimm stellt eine Teilfreigabe des Baustellenabschnitts auf der Unterstraße in Aussicht.