Künstlerische Annäherungen an Indien

Seit Anfang November zeigt das Kunstmuseum mit seiner Ausstellung „Sparsha – Berührung der Sinne“ die Werke indischer Künstlerinnen und Künstler im Dialog mit historischen Objekten. Eine zusätzliche Erweiterung erfährt die Schau durch eine Studioausstellung, die am heutigen Mittwoch eröffnet wird.

„Hobbypopmuseum“ ist der Titel der Ausstellung, die bis Sonntag (25.1.) zu sehen sein wird. Darin zeigen ehemalige Stipendiaten der NRW-Kunststiftung Arbeiten, die während eines Aufenthaltes in Mumbai/Indien entstanden sind. Vertreten sind Sophie von Hellermann, Christian Jendreiko, Matthias Lahme, Dietmar Lutz, André Niebur und Marie-Céline Schäfer. Ihre Malereien, Skulpturen, Fotos und Videoarbeiten verschwimmen zu bildgewaltigen Installationen (Settings), die bisweilen durch Live-Performances erweitert werden. Innerhalb dieser Settings lassen sich Anspielungen auf Sport, Popmusik und Mode ebenso finden wie künstlerische Zitate oder aktuelle gesellschaftliche Ereignisse, wodurch sich U- und E-Kultur in einer besonderen Art und Weise verbinden. Typisch für die Vorgehensweise von „Hobbypopmuseum“ ist die Einbeziehung von Film ins künstlerische Werk.