Kühlborn wünscht Quartiersmanager für Werne

Werne..  Gemeinsame Termine festlegen, über Eigenbeiträge zum in Planung befindlichen Stadtumbauprogramm für Langendreer-Bahnhof sowie Werne diskutieren: das beschäftigte den Werner Treff bei der aktuellen Zusammenkunft.

Die Termine waren unter den 22 Besuchern aus etwa 15 Vereinen schnell abgesprochen: Die Reinigungsaktion in Zusammenarbeit mit den Grundschulen soll am Freitag und Samstag (19./20. Juni) durchgeführt. Die in 2014 angelaufene Veranstaltung „Die Vereine stellen sich vor“ wird parallel zum Wochenmarkt auf dem Werner Markt am Samstag, 29. August, stattfinden.

Deutlich mehr Gesprächsbedarf ergab sich, als SPD-Bezirksvertreter Günter Edling das Thema Stadtumbauprogramm einbrachte und für weitere örtliche Vorschläge warb. Ratsmitglied Reiner Kühlborn (SPD) forderte zwei Stadtumbaubüros – je eins für die Stadtteile – sowie einen Quartiersmanager nach Langendreerer Vorbild für Werne. Am Alten Bahnhof gibt es mit Karsten Höser bereits einen „Macher“, den die örtliche Werbegemeinschaft finanziert.

Der Bau eines neuen Eingangsbereichs für das Freibad Werne inklusive Abriss der leerstehenden Turnhalle war ein weiterer Vorschlag. Das zog bei Friedhelm Hoffmann vom benachbarten Kleingartenverein „Familienwohl“ sogleich den Wunsch nach mehr Parkplätzen für die Freibadbesucher nach sich. Hintergrund: Bei schönem Wetter sind die Stellplätze am Kleingarten und darüber hinaus schnell zugestellt.

Reiner Kühlborn machte sich für den Bau einen neuen Saals für die 36 Werner Vereine stark. „Wir brauchen einen größeren Raum für Feiern, falls das Erich-Brühmann-Haus der ev. Gemeinde nicht mehr nutzbar sein sollte.“ Es kursieren entsprechende Gerüchte. Ergebnis der längeren Debatte: Wenige der anwesenden Vereine tragen diese Idee mit. Vielmehr soll das Gespräch mit der ev. Gemeinde aufgenommen werden, ob durch ein mögliches Umbauprogramm das Gemeindezentrum energetisch saniert werden kann. Ziel: Das Haus soll dadurch zukünftig zum Stadtteilzentrum werden.

Zwei weitere Ideen, die nicht weiter diskutiert wurden: Bau einer Skateranlage, digitale Modernisierung (WLAN) des Stadtteils.