Kran schleppt schweres Bohrgerät ins Bunkerinnere
03.08.2009 | 17:41 Uhr 2009-08-03T17:41:00+0200Universitätsstraße: Aufwändiges Manöver am künftigen Exzenterhaus musste wiederholt werden
Zum zweiten Mal erlebten gestern Passanten und Schaulustige an der Universitätsstraße das Spektakel, wie ein schweres Bohrgerät per Kran in den Hohlraum des Rundbunkers fürs künftige Exzenter-Hochhaus gehievt wurde.
Die Unistraße musste für dieses Manöver gesperrt werden, das bereits zum zweiten mal stattfand: Bereits im Januar wurde das 83 Tonnen schwere Bohrgerät mit dem Autokran ins Bunkerinnere transportiert. Zwölf Bohrlöcher wurden damit zu Beginn des Jahres tief ins Erdreich getrieben. Verfüllt mit Beton, dienen diese Pfähle der Standfestigkeit des Hochhauses.
Doch im Juli dann stellte sich heraus, dass mangelnde Bauausführung offenbar zu Problemen führte. Dr. Thomas Durchlaub, Bevollmächtigter der Exzenterhaus Bochum GmbH & Co. KG: „Bei einigen der Bohrlöcher hatte sich Folie in Falten gelegt. Das machte nun Ergänzungspfähle notwendig.”
30 Meter tief, 1,20 Meter im Durchmesser sind die Bohrlöcher, die während der nächsten Arbeitstage entstehen werden.
„Es wird etwa zwei Wochen in Anspruch nehmen”, meint Dr. Durchlaub. Acht Ersatzpfähle sind vorgesehen, um „Narrensicherheit”, so Durchlaub, bei Statik und Standfestigkeit zu erreichen. Die alten bleiben im Boden; es wäre zu aufwändig, sie vorab zu entfernen. Sobald die Löcher gebohrt sind, werden so genannte Bewährungskörbe darin versenkt, in die anschließend Beton verfüllt wird. Später müssen die Hülsen wieder herausgezogen werden.
Etwa zwei Monate liegt die Baustelle damit zurück; „ob wir die Verzögerung wieder aufholen können, muss sich zeigen.”
Zunächst werden danach die fünf Etagen im Bunkerkern gebaut, dann sollen die weiteren 15 Stockwerke auf dem Zylinder entstehen. „Ab der sechsten wird es dann sichtbar, das soll Ende September, Anfang Oktober soweit sein”, sagt Durchlaub. Er rechnet pro Etage mit drei Wochen Bauzeit. Die Arbeiten im Bunkerinneren mit drei Aufzugsschächten und Treppenhaus sollten schneller über die Bühne gehen, zumal umfangreiche Vorleistungen wie die Aufzugsbetonierung bereits erledigt seien.

10:45
Ach so, auch gerne genommen:
Maschiene
15:36
@6: Das sind meine liebsten Fehler, die man immer wieder liest.
14:41
Standart?
13:40
Bewährung ist Standart
Oder auf der Speisekarte: ein Rumsteak
Aber Bewehrung ist natürlich ein Fachbegriff, den nicht jeder kennt.
Aber es riecht mal wieder nach Pfusch und schlechter Planung.
08:51
An flagg: Es stimmt leider, was die ersten beiden Kommentatoren geschrieben haben. Wobei sich der Mangel an korrekter Rechtschreibung nicht nur - leider - auf die WAZ erstreckt.
Aber was erwarten wir im Geiz ist Geil-Pisa-Zeitalter auch anderes? Schliesslich wurde bei der Erstellung der für die Statik des Gebäudes so wichtigen Bohrpfähle offenbar auch unsauber gearbeitet.
00:28
Ich empfehle den Kommentatoren, die ja anscheinend nichts besseres zu tun haben als nur nach Rechtschreibfehlern hier zu suchen, sich als ehrenamtliche Lektoren bei der WAZ zu bewerben.
Dann profitieren wir alle davon.
Ach so, wer in meinem Kommentar Rechtschreibfehler findet, darf sie gerne behalten ... lol
22:04
... bei dieser Zeitung ja nichts besonderes. Das Rechtschreibniveau der Kommentatoren färbt auf das der Redakteure ab. Oder umgekehrt.
21:33
Man muss kein Bauingenieur sein, um zu wissen, dass ein Bewehrungskorb nichts mit Bewährung zu tun hat. Merke: Immer wenn der Journalist das Wort sogenannt schreibt, hat er von Tuten und Blasen keine Ahnung.