Kräftiger Applaus für gelungenes Duett

Der Rizitator Lutz Görner und die Pianistin Nadia Singer luden zur italienischen Nacht in den Thürmer-Saal ein. Mit Musik und Texten aus Italien von Rossini, Paganini, Liszt und Heinrich Heine schufen sie ein gelungenes Duett aus Geschichten, untermalt mit einem klangvollen Strauß italienischer Melodien.

Darunter Franz Liszts „La Gondoliera“ und „La Tantarella“, Rossinis „La Regata“ und „La Promesa“. Aber auch Bellinis Polonaise aus „Die Puritanier“ sowie seine Melodien aus „Norma“. Außerdem: Donizettis „Barcarola“, „Notturno“ und sein Walzer aus „Lucia Lammermoor“. Görner hauchte den Briefwechseln und Texten, etwa aus Heines „Florentinischen Nächten“ mit seiner gelungen intonierten Rezitation Leben ein.

Singer fand nach einiger Zeit zu einem stimmigen Timing und zeigte ihr Können vor allem bei den schnellen, anspruchsvollen Wechseln. Ihre Hände flogen auch bei scheinbar unspielbar erscheinenden Sequenzen über die Tasten des Pianos. Dabei glänzte sie vor allem dann, wenn sie sich Zeit ließ, um den Stücken die vielschichtigen Emotionen wie einem schüchternen Kind zu entlocken. Das Publikum feierte sie dafür mit kräftigem Applaus und lobte ihr Spiel mit stehenden Ovationen.