Kita-Streik: Verdi will mehr Druck machen

„Alles spricht zurzeit dafür, dass wir auch die gesamte nächste Woche die städtischen Kitas und wichtige soziale Dienste bestreiken werden“, erklärt die Bochumer Verdi-Geschäftsführerin Gudrun Müller. „Auf Arbeitgeberseite bewegt sich nichts. Stattdessen wird versucht, insbesondere die Eltern mit falschen Informationen gegen den Streik aufzuwiegeln. Wir sind zuversichtlich, dass dies nicht gelingen wird.“ Die Eltern hätten sich wohl auch rechtzeitig auf die Ausnahmesituation durch die Streiks eingestellt. Von den vier Notgruppen, die Verdi mit der Stadt vereinbart hätten, werde nach aktuellem Stand nur eine benötigt.

Die Streikenden werden sich am Montag an einer Aktion in Recklinghausen beteiligen. Dort wird eventuell Verdi-Chef Frank Bsirske teilnehmen. Am Dienstag wird im Streikzelt an der Universitätsstraße über die weitere Aktionen beraten und mit Gästen diskutiert. Thomas Eiskirch (SPD) hat sich angekündigt. Gudrun Müller: „Wir wollen den Druck auf die Politik erhöhen.“

Bestreikt werden auch die vom Akafö betriebenen Einrichtungen „Kitag“ und „UniKids“ an der Uni.