Junger Organist verzaubert das Publikum

Langendreer..  Er ist 17 Jahre – und wahrlich ein großes Talent: Organist Leon Sowa bestritt das Auftaktkonzert der Konzertreihe von Kulturm in der Christuskirche in Langendreer-Dorf. „Und immer wieder Bach“, lautete der Titel seines Programms. Leon Sowa hatte 2012 den ersten Preis beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ gewonnen. Die Zuhörer erwartete bedeutende Werke der Orgelmusik: Von Bach sowie von Komponisten, die im Zusammenhang mit dem großen Komponisten genannt worden. Der junge Organist hat diese Stücke rund ein Jahr lang einstudiert.

Anspruchsvolle Pedalpartien

Den Anfang machte er mit Bachs Präludium und Fuge D-Dur BWV 532, gefolgt von einer von Bachs höchst anspruchsvollen Triosonaten, der Sonate Nr. 6 G-Dur BWV 530. Das Publikum genoss dieses Gute-Laune-Stück Bachs, welches mit seinen anspruchsvollen schnellen Pedalpartien von Sowa virtuos gemeistert wurde. Anschließend zog er die Zuhörer mit „Litanies“, dem bekanntesten Orgelwerk des französischen Komponisten Jehan Alain, in seinen Bann, bevor er eines der bekanntesten Orgelstücke des barocken Meisters Bach, seiner Choralbearbeitung über „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ zum Besten gab. Krönender Abschluss war der Schlusssatz der Matthäus-Passion in der Orgelbearbeitung von Charles-Marie Widor – sowie die „Präludium und Fuge über B-A-C-H“ von Franz Liszt aus dem Jahr 1855.

Die Steinmann-Orgel der Christuskirche, deren Ausbau in den Jahren 2013 und 2014 durch den Verein Kulturm finanziert wurde, konnte so richtig zum Leben erweckt werden. „Wir freuen uns, auch in Zukunft von diesem jungen Talent zu hören und warten gespannt auf seine Rückkehr in die Christuskirche nach dem vollständigen Ausbau der Orgel“, so Annette Vester-Hubbert von Kulturm.