Jugendliche engagierten sich wohltätig

Normalerweise beschäftigen sich Jugendliche am Nachmittag vor Silvester wohl eher damit, noch schnell die letzten Raketen und Böller für die kommende Nacht zu besorgen. Doch mehrere Hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer der christlichen Silvester-Freizeit „Bäm-Festival“, machten sich auf den Weg in die Innenstadt, um den Menschen vor Ort etwas Gutes zu tun.

In verschiedenen Gruppen wurde Müll gesammelt, heiße Getränke an Bedürftige verteilt, selbst gebackene Plätzchen an Berufstätige verschenkt, Gebete angeboten und noch vieles mehr. „Gott liebt Bochum“, begründet Martin Rust, Pastor in Hagen und einer der Leiter des Bäm-Festivals, diese ungewöhnliche Silvesteraktion. „Wir sind davon überzeugt, dass Gott jeden Menschen von Herzen liebt und wollten das ganz unterschiedlich den Bochumern zeigen.“

Das Bäm-Festival fand vom 29. Dezember bis 2. Januar in der Matthias-Claudius-Schule statt und lockte rund 450 Jugendliche aus ganz Deutschland nach Bochum. Sie trafen sich, um gemeinsam den Jahreswechsel zu verbringen. „Bäm macht der Silvesterknaller, aber Bäm macht es auch, wenn Jesus in dein Leben spricht“, fasst Rust das Anliegen des Festivals zusammen. Das Bäm richtet sich an 13- bis 19- Jährige und wird jedes Jahr von einem Team aus fünf Pastoren und dem Gemeindejugendwerk NRW veranstaltet. 2014 ging es unter dem Motto „¡vamos!“ darum, sich von Gott in Bewegung setzten zu lassen – näher zu ihm und näher zu den Menschen. In Gottesdiensten, Anbetungskonzerten, Kleingruppen, genauso wie beim Computer spielen, Sport machen und in Workshops erlebten die Jugendlichen Gemeinschaft und die Nähe Gottes.