"In organisierter Form professionelle Straftaten"
19.11.2007 | 12:01 Uhr 2007-11-19T12:01:00+0100Ein 36-jähriger Großbetrüger aus einer mafia-ähnlichen Gruppierung ist am Montag vom Landgericht Bochum zu vier Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden.
Der Familienvater aus Dortmund war laut Urteil "Mitglied einer kriminellen Vereinigung" gewesen. Bis zu seiner Festnahme durch die Bochumer Staatsanwaltschaft vor knapp einem Jahr (zusammen mit 28 weiteren Männern) hatte er allein 1,27 Millionen Euro Schaden durch betrügerische Geschäfte vor allem mit Mobilfunkanbietern angerichtet. Richter Wolfgang Mittrup warf ihm "Gewinnsucht" und "massive kriminelle Energie" vor. Die Tätergruppierung habe "in organisierter Form professionelle Straftaten" begangen. Vorher hatte es bereits weitere Verurteilungen zu mehrjährigen Haftstrafen gegeben.

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