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Thema Komasaufen

In eigener Sache

21.08.2009 | 16:44 Uhr

Bochum. Einige Hinweise der Redaktion zu Fragen, die zum Artikel "Junge Union Bochum lädt zum Komasaufen ein" aufgekommen sind:

Die von der Jungen Union Bochum ins Internet gestellte Einladung zur Wahlparty in die Disko Playa war sehr aussagekräftig. Eine zusätzliche Nachfrage bei der Jungen Union schien entbehrlich, da die Einladung sämtliche relevanten Details enthielt: Wer einlädt, an wen sich die Einladung richtet (junge Leute ab 16 Jahren), dass es Gutscheine gibt (10 Euro zahlen, 25 Euro trinken oder 15 Euro zahlen, 40 Euro trinken).

Da die Party laut Einladung ab 22 Uhr laufen sollte und (in einer Fußnote) die Gültigkeit der Gutscheine auf 23.30 Uhr begrenzt war, ergibt sich folgendes Bild: Bei der Version „40 Euro trinken” wären das 20 alkolische Getränke in anderthalb Stunden. Genau die wurden beispielhaft angepriesen (Xuxu-Shot und Waldmeister Shot zu je 2 Euro) und nicht etwa Limonade.

Weil das offenbar viele beschäftigt: Ob Silvia Wilske, Leiterin der Jugend- und Drogenberatung Krisenhilfe Bochum, einen SPD-Hintergrund hat, ist dem Autoren nicht bekannt. Sie hatte sich im vorliegenden Fall als Suchtexpertin geäußert, und nur darum ging es. Sie hatte das Angebot zur Wahlparty als Einladung zum Komasaufen gewertet, was dem Autor schlüssig erschien.

Rolf Hartmann

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31.08.2009
09:54
In eigener Sache
von Reinhard 64 | #28

Also ich finde der Herr Hartmann hat da eine sehr Ordentliche Arbeit abgeliefert, weiter so !

23.08.2009
21:27
In eigener Sache
von Tanya | #27

@ 25 von stylebitesbernd

Ich nehme an, Sie meinen mit dem vergriffenen Ton den Klappe-halten-Begriff.
Diese Formulierung war eine Anspielung auf ein Zitat von Dieter Nuhr und somit nicht mit abwertiger Intention, sondern als Hinweis auf den von D.N. seinerzeit gemeinten Sinn gewählt.
Sollten Sie das dennoch so aufgefasst haben, tut mir das Leid.
Über ihren eigenen zum Beginn der Antwort vergriffenen Ton sehe ich daher hinweg.

Ob Sie meiner Meinung sind ist unerheblich. Ich nehme an, daß wir uns persönlich nicht kennen. Somit hat das keinen direkten Einfluß auf mein weiteres Leben. Daher lege ich das unter M wie Meinungsfreiheit ab.

Wo ich politisch stehe können Sie ganz unproblematisch auf einer der anderen Seiten nachlesen. Da brauchen Sie keine Vermutungen anstellen.

Daß die WAZ Bochum gerne mal ihre politische Neutralität vermissen läßt, ist ja nun schon des Öfteren angesprochen worden. Da gibt es wohl nichts mehr aufzudecken.

„Wer eine Botschaft an limitierte Zielgruppen senden will, sollte diese vielleicht nicht allgemeinzugänglich rumposaunen.“

Also schaffen wir Werbeanzeigen, Kino-Vorprogramm und Werbefernsehen ect. ab. Prima Vorschlag. Was machen wir mit den Beschäftigten der Werbe-Branche?

„Wenn doch, muss man in Kauf nehmen, dass andere die Botschaft sehen und interpretieren.“

Vielleicht fällt Ihnen nicht auf, wie Sie Interpretation mit unseriöser Berichterstattung gleichsetzen. Ich differenziere an dieser Stelle nicht ohne Grund. Die Medien (nicht nur die WAZ) haben zuviel Macht, um ihnen nicht gelegentlich mal genauer auf die Finger schauen zu müssen.

“Außerdem kann man wohl kaum davon ausgehen, dass die (Alters)zielgruppe komplett Playa-erfahren ist; dann wäre der Laden kaum pleite.“

Es besteht ein eklatanter Unterschied zwischen einer Zielgruppe und einem erfolgreich geworbenen Kunden.

„Und sollte die Zielgruppe nur die regelmäßigen Playa-Gänger umfassen, würdfe ein Plakat im Playa sicher reichen.“

Die Besucher vergleichbarer Diskotheken sind für das Playa sicherlich auch Teil der Zielgruppe gewesen.

“Ich finde auch, dass die Diskussion langsam albern wird, aber die hanebüchenen Windungen zur Verteidigung dieses dummen Plakates (und mehr war es ja nun wirklich eigentlich nicht) sind noch alberner.“

Warum nehmen Sie dann daran Teil?

23.08.2009
20:03
In eigener Sache
von xXx | #26

@25 von

Schön, was Anderes, als und mehr war es ja nun wirklich eigentlich nicht wollte ich auch gar nicht mehr hören. Dann ist es ja jetzt endlich klar.

23.08.2009
19:12
In eigener Sache
von stylebitesbernd | #25

Gut, wir wissen jetzt, dass Sie die Veranstaltung toll fanden und Sie eine WAZ-Veschwörung aufgedeckt haben. Wenn wir mal Ihren Ausrutscher im Ton übergehen und keine Vermutungen zum Hintergrund Ihrer anderen Postings anstellen, so stimme ich trotzdem nicht zu. Wer eine Botschaft an limitierte Zielgruppen senden will, sollte diese vielleicht nicht allgemeinzugänglich rumposaunen. Wenn doch, muss man in Kauf nehmen, dass andere die Botschaft sehen und interpretieren. Außerdem kann man wohl kaum davon ausgehen, dass die (Alters)zielgruppe komplett Playa-erfahren ist; dann wäre der Laden kaum pleite. Und sollte die Zielgruppe nur die regelmäßigen Playa-Gänger umfassen, würdfe ein Plakat im Playa sicher reichen.

Ich finde auch, dass die Diskussion langsam albern wird, aber die hanebüchenen Windungen zur Verteidigung dieses dummen Plakates (und mehr war es ja nun wirklich eigentlich nicht) sind noch alberner.

23.08.2009
18:59
In eigener Sache
von xXx | #24

@21 von Sebastian Kelm

SPD-Mitglied oder einfach nur stur?

Wenn das Plakat eindeutig gewesen wäre, gäbe es ja schließlich keine Diskussion, oder?

Daß die JU da gestalterisch ein bißchen ins Klo gegriffen hat, will ich gar nicht bestreiten. Aber woher sollen die das auch können? Ich habe für den entsprechenden Beruf drei Jahre Ausbildung absolvieren müssen. Und ich sehe auch heute noch Fehler von Kollegen, die schon etliche Jahre Berufserfahrung mitbringen. Warum soll die JU das dann nicht auch dürfen? Immerhin haben sie die Mißverständlichkeit ihres Plakates ja eingeräumt und die entsprechenden Passagen über die Medien korrigiert.
Jetzt noch weiter zu hetzen, zumal es keinerlei Vorfälle bei der Party gab, grenzt schon an politscher Verfolgung.

23.08.2009
18:44
In eigener Sache
von Tanya | #23

@ 17 von stylebitesbernd

Eine Botschaft - ganz gleich welcher Art - wird in ihrer Formulierung zweckmässigerweise immer an der zu erreichen gewünschten Zielgruppe orientiert sein.
Wer der nicht angehörig ist und die Botschaft daher nicht versteht sollte sich erkundigen oder einfach mal die Klappe halten.
Die Jugendlichen, die das Playa besuchen dürften wohl primär als Zielgruppe anzusehen gewesen sein, und die werden alle die Angebote dort kennen und das Plakat dementsprechen richtig verstanden haben.

Ich hatte zumindest kein Problem damit, auch schon deswegen nicht, weil es vergleichbare Angebote in fast allen großen Städten und Discotheken gibt. Als Discobesucher kennt man das einfach!

23.08.2009
18:34
In eigener Sache
von Tanya | #22

@Tudor

Ihnen ist gar nicht bewußt, welchen Einfluss sie durch schlechte Recherche und durch eine LÜGE auf die laufenden Wahlen genommen haben

Doch, ich denke, genau das war ihm bewußt.

22.08.2009
16:49
In eigener Sache
von Sebastian Kelm | #21

Das Plakat war eindeutig!

Wer unter dem Motto Rot grün muss weg, Rote (Xuxu Shot) und Grüne (Waldmeister Shot) Getränke anbietet, und dazu noch Gutscheine verkauft, die wie im Plakat beschrieben nur 1 1/2 Stunden gültig sind also von 22 Uhr bis um 23:30 Uhr der lädt Jugendliche zum Komasaufen ein.
Und das Frau Wilske einen SPD Hintergrund hat ist dabei völlig egal.

mich wundert nur das der Vorstand der CDU Bochum dagegen nichts einzuwenden hat.

22.08.2009
13:16
In eigener Sache
von Sublimer | #20

In meinen Augen hat die JU hier taktisch einfach sehr unklug gehandelt, und wäre gut damit beraten, nun besseres Krisenmanagment zu zeigen, als -wie ein beleidigtes Kind- um sich zu schlagen.

Das Einladungsplakat war, wie oben geschrieben, sehr eindeutig. Da steht definitv etwas von Gutscheinen, die 1,5 Stunden gültig sind, - während das Playa für seine Veranstaltungen sonst klar sagt, dass es die Gutscheine bis zu einer gewissen Uhrzeit gibt (und nichts über ihre Gültigkeit. So viel zu #19).

Das Gesammtbild der Einladung legt sehr wohl einen Schwerpunkt auf den Alkoholkonsum, und die JU kann hier auch mal was über Realpolitik lernen. Es ist, wenn man sich öffentlich äussert, meist egal, wie es gemeint war, sondern wie es rüber kommt. Da sind andere schon über fehlende Anführungszeichen gestolpert.

Kleiner Nachtrag nur am Rande zu diesem Artikel gehörend:
Ich sehe das nicht als unionstypisches Symptom, wenn unsere liebe Gesundheitsministerin bei jedem Winzerfest weintrinkend da steht, gibt das genau das gleiche, falsche Signal.

22.08.2009
12:33
In eigener Sache
von C.E. | #19

plakat hin oder her...wer die gutscheine vom playa kennt weiß das das immer so mit 23:30 steht..da ist es komischer weise nicht missverständlich.....ausserdem ist der einlass am samstag immer ab 16 jahren....und die jugendlichen unter 18 jahren bekommen ja eine anders farbige karte als die über 18 jahren, somit bekommen die jugendlichen nichts alkoholisches ausser vllt bier und sekt... wer sich mal infomiert ist klar im vorteil....man kann hier nichts auf die ju schieben finde ich...im übrigen saufen sich ja auch die jugendlichen nicht ins koma....

ich bin nicht von der ju sonder ein playa stammgast....nur zur info.....

und ich finde an dieser stelle sollte mal gut sein mit der aufregung....

wer weiß nicht das die waz ein rotes blatt ist?! :D

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