In der „Kitsch-Bude“ ist jetzt Musik drin
28.09.2011 | 13:00 Uhr 2011-09-28T13:00:00+0200
Seit Neustem ist der Musikertreff Ruhr e.V. in der Gerther „Kitsch-Bude“ heimisch. Der Musikertreff ist eine Initiative, die von Musikern für Musiker ins Leben gerufen wurde, und die sich um die Förderung und Bereicherung der Kulturszene im Ruhrgebiet verdient machen will.
Schon vor der Vereinsgründung war der Musikertreff Ruhr als Veranstalter von Konzerten, Akustik-Jam-Sessions und Workshops im Raum Bochum, Witten, Dortmund und darüber hinaus aktiv. Dank der Förderung durch den Bochumer Kulturrat kann nun die Kitsch-Bude, ein ehemaliger, unter Denkmalschutz stehender Kiosk am Castroper Hellweg 365, als Domizil des genutzt werden.
Die Kitsch-Bude soll nicht nur als zentraler Anlaufpunkt für die Vereinsaktivitäten dienen, sondern auch zum Ort für Workshops und Konzerte werden. „Wir waren schon immer ein kommunikativer Treff für Akustik-Musiker“, so Achim Brüheim, 1. Vorsitzender. Bislang habe man sich in Kneipen getroffen und dort gejammt. Das soll nun in der Kitsch-Bude erfolgen. U.a. ist an jedem 1. Freitag im Monat eine offene Session vorgesehen.
Ebenfalls geplant: ein Förderprojekt speziell für junge Musiker. Offen ist der Verein für alle, deren Herz an der Akustik-Musik hängt. Wer sich einmal bei einer Session ausprobieren möchte, muss lediglich sein Instrument mitbringen. Alle andere Technik gibt’s in der Kitsch-Bude nicht.

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Wie hoch ist die öffentliche Förderung für das Wirken des Vereins? Was zahlt der Verein an Miete, wenn überhaupt? Wächst hier eine neue, auf offentliche Fördermittel angewiesene Kulturpflanze heran?