In der Indien-Ausstellung begegnen sich Welten im Dialog

„Sparsha – Berührung der Sinne“ heißt die auch überregional beachtete Ausstellung, die das Kunstmuseum unter dem Motto „Ritual und zeitgenössische Kunst aus Indien“ bis zum 1. Februar zeigt. Ihr Hintergrund: Alltagsleben und Religion sind in Indien auf das Engste miteinander verwoben, dies findet dadurch zwangsläufig auch Eingang in die Kunst des Subkontinents.

Der Fokus bei der Auswahl der Künstlerinnen und Künstler liegt – dem Konzept entsprechend – auf deren innovativen bzw. progressiven Bezügen zu hinduistischen Traditionen. Da in der Alltagswelt wie auch in der Gegenwartskunst Indiens das Performative eine wichtige Rolle spielt, bilden Kunstformen wie Fotografie, Video, Installation, Happening und Aktion den medialen Schwerpunkt der Ausstellung, doch auch Malerei und Skulptur sind zu sehen.

Eine besondere Annäherung an die Ausstellung mit ihren faszinierenden Exponaten bietet die Kunsthistorikerin Eva Maria Schöning am morgigen Mittwoch (7.1.), wenn sie zur nächsten Folge ihrer Reihe Bild-Meditation einlädt. Thema ist „Welten im Dialog“. Es geht anhand ausgewählter Beispielen um die Auseinandersetzung der Künstler im Dialog zwischen spiritueller Welt und Alltagsrealität, Tradition und Moderne.

Wie immer, beginnt Eva Maria Schönings „Bild-Meditation“ mit einer stillen Betrachtung der Kunst, gefolgt von einem Gespräch, das das Gesehene und Gefühlte vertiefen möchte. Beginn 19 Uhr, Kortumstraße 147.