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Kulturpolitik

In Bochum soll kein Kultur-Institut geschlossen werden

28.08.2009 | 15:25 Uhr
In Bochum soll kein Kultur-Institut geschlossen werden

Bochum. Bis 2015 muss die Stadt Bochum jährlich 100 Millionen Euro sparen. Zwar müsse auch die Kultur ihren Teil dazu beitragen, doch Institute sollen deshalb nicht in Frage gestellt werden. Das betonte Kulturdezernent Michael Townsend. Auch die Aktiven der Freien Szene beruhigte er.

In Bochum wird kein Kultur-Institut geschlossen. Das betont Kulturdezernent Michael Townsend. Und weiter meint Townsend: Zwar sei auch die Kultur dazu aufgefordert, das „Sparpotential auszuschöpfen”, doch die Grenze werde dort gezogen, "wo die Existenz eines Instituts in Frage gestellt wird”. Obwohl sich Bochum derzeit in einem „finanziellen Jammertal” befinde, sieht Kulturdezernent Michael Townsend keinen Grund für übertriebenen Pessimismus. Da hier der „Rotstift” im Vergleich zu anderen Revierstädten relativ früh angesetzt werden muss, sei Bochum vielleicht „eine der wenigen Städte, die schon bald wieder handlungsfähig sind”.

Keine Sparidee

Und zu den Sorgen der Freien Szene meint der Kulturdezernent: „Es gibt im Zukunftskonzept nicht eine Sparidee, die die Freie Szene betrifft.” Dagegen spreche schon die pragmatische Sicht, dass aus der Freien Szene „keine nennenswerten Beiträge rauszuziehen sind”. Zumindest keine, mit denen man ein millionenschweres Minus wesentlich lindern könne. Townsend: Aus der Freien Szene „muss niemand dran glauben”.

Werner Streletz

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Kommentare
30.08.2009
17:49
In Bochum soll kein Kultur-Institut geschlossen werden
von Bürgerfreund | #13

@ Staufenberg

Aber TOWNS END zertrümmert die Bochumer KULTUR!

30.08.2009
16:13
In Bochum soll kein Kultur-Institut geschlossen werden
von Staufenberg | #12

Townsend hat von Kultur und Kunst keinen blassen Schimmer, scheint ein Zwilling vom alten Küppers zu sein, den die gerade in München wieder loswerden wollen. Da halte ich es lieber mit Pete Townsend von den Who, der zertrümmerte immer seine Gitarre auf der Bühne.

29.08.2009
13:13
In Bochum soll kein Kultur-Institut geschlossen werden
von emil schevenerdel | #11

#9 @ Phillip: Du kannst aber auch über das Ratsinformationssystem gehen:
https://session.bochum.de/somacos/net/bi/si0041.php?__ctopic=gr&__kgrnr=731403&siselect=4355
Das Zukunftskozept, was für ein Euphemismus, findest Du unter Punkt 2.1 als PDF hier:
https://session.bochum.de/somacos/net/bi/to0040.php?__ksinr=4356

29.08.2009
13:03
In Bochum soll kein Kultur-Institut geschlossen werden
von emil schevenerdel | #10

#9 @Phillip: Also, die 52.000.000 sind der reine Kulturetat, die Bildung, Schulen etc. haben einen eigenen Etat, die exakte Höhe weiß ich jetzt nicht,
hier sollen aber 7.000.000 eingespart werden. Alle Zahlen findet man in der Haushaltvorlage, die man sich im BVZ oder Rathaus besorgen kann.
Das Schauspielhaus kostet die Stadt in der Egel 16.000.000 €, in diesem Jahr 2.000.000 für eine neue Lichtanlage extra.
Hier die Sparlvorlage der Stadt, leider ohne die Zahlen, wie hoch die eigentlichen Haushaltsansätze sind:
Die Oberbürgermeisterin und der Verwaltungsvorstand haben für die Einsparungen „Richt-werte” für die einzelnen Dezernate aufgestellt, die Stadtkämmerer Dr. Busch kürzlich vorstellte.
Bei der Stadt soll danach jährlich eingespart werden:

• 17,4 Mio. Euro im Bereich Schule und Kultur
• 16,3 Mio. Euro im Bereich Soziales, Jugend und Gesundheit
• 15,2 Mio. Euro im Bereich Umwelt, Bauen, Planen
• 7,0 Mio. Euro beim Personal (durch Personalabbau) und in den Bereichen Verwaltungsorganisation und Sport
• 5,0 Mio. Euro im Bereich Wirtschaft und Liegenschaften (u. a. Verkauf von Grund und Boden und weitere Privatisierungsmaßnahmen)
• 4,8 Mio. Euro bei den Bezirken und der Finanzverwaltung
• 3,0 Mio. Euro im Bereich Sicherheit und Ordnung.
• 1,4 Mio. Euro bei den politischen Gremien und repräsentativen Aufgaben
-----------------
70,1 Mio. Euro

• 30 Mio. Euro sollen zusätzlich bei der allg. Finanzverwaltung eingespart werden, sowie bei den Beteiligungen, vor allem der Töchter Stadtwerke und Sparkassse, abgezogen werden.

29.08.2009
11:36
In Bochum soll kein Kultur-Institut geschlossen werden
von Philipp_Andresen | #9

sind die genannten 52 mio euro nur fuer die kultur im haushalt (museum, theater, ochester). oder sind da auch ausgaben fuer schulen beruecksichtigt?

wenn nicht, wo bleiben diese 52 mio euro denn dann? was kostet denn das schauspielhaus im jahr? wo kann man diese zahlen erfahren?

29.08.2009
10:04
In Bochum soll kein Kultur-Institut geschlossen werden
von Bürgerfreund | #8

@ Ruhri1965

Scheinbar kennen Sie sich hier ja gut aus. Haben Sie nur dieses virtuelle Leben, oder sind Sie nur nicht in der Lage einen gescheiten Beitrag zu leisten?

Versuchen Sie sich doch einmal!

29.08.2009
09:17
In Bochum soll kein Kultur-Institut geschlossen werden
von Elpha | #7

Man muss nur mal in das SPD-Wahlprogramm gucken...Kita Plätzen sollen kostenlos sein; jedes Kind in der Schule soll ein kostenloses Mittagessen erhalten....klingt gut, ist aber in dem Umfang und bei der Haushaltslage nicht zu bezahlen und das weiß auch jeder Genosse.

Aber Bochum ist ja lt Wahlprogramm auch der beste Standort Europas.

Wenn man dieses Lügenwahlprogramm liest, könnte man meinen, Münchhausen selbst hätte es verfasst.

29.08.2009
08:19
In Bochum soll kein Kultur-Institut geschlossen werden
von artie | #6

Sehr guter Versuch von Herrn Townsend, die Wähler für dumm zu verkaufen. Es besteht noch nicht einmal ein Ratsbeschluss, wo denn jetzt genau gespart werden soll, aber trotzdem sei Bochum vielleicht „eine der wenigen Städte, die schon bald wieder handlungsfähig sind.

Wer sowas glaubt, der sollte sich mal schnellstens untersuchen lassen.

28.08.2009
22:01
In Bochum soll kein Kultur-Institut geschlossen werden
von Ruhrie1965 | #5

Emil S., Der Bürgerfreund und der Staufenberg.
Die Creme de la Creme der Foren-Trolle.

Habt ihr eigentlich nur dieses Virtuelle Leben hier ;-)

28.08.2009
18:51
In Bochum soll kein Kultur-Institut geschlossen werden
von Staufenberg | #4

Also da lügt doch einer...?!?

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