Immobilia will fürs Bauen begeistern

Zum 15. Mal bündelte die Sparkasse am Wochenende ihre Angebote rund um die Themen: Wohnen, Bauen, Modernisieren und Sicherheit. Lehrlinge zimmern Dachgaube für den guten Zweck. Bei herrlichem Frühlingswetter ließen sich die zahlreichen Besucher von der Aufbruchstimmung anstecken.

Rolf und Ingeborg Symhardt sind auf der Suche nach einer Eigentumswohnung in Eppendorf. Bisher wohnen die 68-Jährigen in einem Haus mit großem Grundstück. Die Arbeit und die Pflege des Hauses wollen sie sich künftig ersparen. „Wir möchten heute lieber reisen, lesen und nur noch die Tür hinter uns zu machen“, schildert der Bauingenieur. Wie die Symhardts scharten sich am Wochenende viele Besucher um die Aushänge der Neubauprojekte auf Bochumer Stadtgebiet. Schon kurz nach Start der Immobilia hatte Kirsten Gehrmann, Geschäftsführerin des Sparkassen-Immobiliendienstes, reichlich zu tun. Nach drei Jahren Stillstand durch politische Streitigkeiten um das Wohnbaulandkonzept sehe die Situation am Immobilienmarkt nun wieder besser aus: „Endlich hat Bochum die Chance, Neubauprojekte zu entwickeln und diese auch zum Kauf anbieten zu können“, so Gehrmann.

Kontakt zu Beratern wichtig

Häuser und Eigentumswohnungen in Weitmar, Stiepel und Oberdahlhausen standen zum Verkauf. Um sein Traumobjekt zu bekommen, rät Gehrmann zu persönlichem Kontakt: „Natürlich informieren wir Leute, die wir kennen, wenn wir wissen, dass bestimmte Objekte kommen. Der Kontakt zu den Beratern ist wichtig.“

Auf dem Dr.-Ruer-Platz konnten die Besucher sich zu allerhand Themen informieren. Das Ruhr-Handwerk war ebenso vertreten wie Polizei und Feuerwehr, die über Feuerschutz und Sicherheit der Immobilie informierten. Viele Besucher beobachteten aus der Ferne den Rasenmäher-Roboter, der allerdings mit insgesamt etwa 2000 Euro Kosten leider kein Schnäppchen ist. Der USB informierte über die Bio-Tonne.

Auf dem Platz konnten die Besucher sehen, wie Auszubildende der Bochumer Zimmermannbetriebe eine Pultdachgaube anfertigten. „Wenn Sie vorher bei einem Meter an einer Schräge mit der Stirn anstoßen, gewinnen Sie mit der Dachgaube Raum“, erläuterte Zimmermann Udo Hoose. Die Dachgaube soll zugunsten des Hospizes St. Hildegard versteigert werden. Interessenten können ihr Gebot (Mindestgebot: 3000 Euro) für die Dachgaube ab dem 20. April einreichen unter: Info@handwerk-ruhr.de. Fragen zur Dachgaube beantwortet Obermeister Stefan Zimmermann unter Tel.: 0234/471241 oder per Mail an: info@zimmerei-zimmermann.de.