Im Programmkino

Das Schicksal des Widerstandskämpfers Georg Elser, der im Jahr 1939 bei einem Attentatsversuch in München um ein Haar Adolf Hitler und die gesamte NS-Führungsspitze umgebracht hätte, war bereits einmal Gegenstand einer Verfilmung. Klaus Maria Brandauer erinnerte an den weitgehend vergessenen Helden der Nazi-Zeit in eigener Regie.

In seiner Neuverfilmung hebt
Regisseur Oliver Hirschbiegel („Der Untergang“) weniger auf den historischen Aberwitz ab, dass Elser sein Ziel bei dem gescheiterten Attentat nur um wenige Minuten verpasste. Viel wichtiger ist es ihm zu zeigen, wie ein einzelner Mensch völlig auf sich gestellt zu unermesslich großem Mut fähig sein kann – auch im Angesicht von Folter und Tod.

Die Hauptrolle spielt Christian Friedel, der auch als Musiker erfolgreich ist. In weiteren Rollen sind u.a. Burghart Klaußner, Johann von Bülow und Felix Eitner zu sehen. Christian Friedel wird „Elser“ am Sonntag, 19. April, 17.30 Uhr, im Casablanca am Engelbert-Brunnen vorstellen und anschließend für ein Gespräch zur Verfügung stehen.

Zehn Milliarden

Bis zum Jahr 2050 soll die Weltbevölkerung auf zehn Milliarden Menschen anwachsen. Doch wo soll die Nahrung für alle herkommen? Kann man Fleisch künstlich herstellen? Sind Insekten die neue Proteinquelle? Oder baut jeder bald seine eigene Nahrung an? Solche Fragen stellte sich Filmemacher Valentin Thurn für seine Dokumentation „Zehn Milliarden – Wie werden wir alle satt?“.

Dafür erkundete er wichtige Grundlagen der Lebensmittelproduktion, traf Biobauern und Nahrungsmittelspekulanten. Valentin Thurn stellt seinen Film am Samstag, 18. April, 20 Uhr, im Kino Endstation (Bahnhof Langendreer) vor.

Das andere Rom

Es gibt das Rom der Paläste und Sehenswürdigkeiten. Und es gibt ein ganz anderes Rom abseits vom Zentrum entlang des riesigen Autobahnrings GRA, der die italienische Hauptstadt umkreist. Drei Jahre lang sammelte Regisseur Gianfranco Rosi Geschichten von Menschen, die entlang dieses Rings leben. Kino Endstation: Fr./Sa. um 17.15 Uhr.