Im Programmkino

Das Kino Endstation im Bahnhof Langendreer zeigt ab heute (2.4.) Andrej Swjaginzews eindringliches Drama „Leviathan“. Darin geht es um den Automechaniker Kolya und seine Familie, dem der Bürgermeister nach dem Besitz trachtet, weil an Stelle von Kolyas Haus ein Repräsentationsbau errichtet werden soll. Mit Hilfe eines Anwalts versucht Kolya, die korrupten Machenschaften öffentlich zu machen, doch der Bürgermeister weiß sich zu helfen und heckt einen grausamen Plan aus. Wunderschön fotografiert, vielschichtig und tragikomisch in seiner Anlage zeigt sich Swjaginzews „Leviathan“ komplex wie ein Roman von Dostojewski.

Kurt Cobain in memoriam

Auch 20 Jahre nach seinem Tod ist Kurt Cobain unvergessen, eine Ikone der Rockmusik. So gesehen, ist der Film „Cobain – Montage of Heck“ ein Highlight für alle Musik- und Nirvana-Fans. Trotz umfangreicher Berichterstattung und zahlloser Publikationen in all den Jahren, gelingt es „Montage of Heck“, durch Einbeziehung von Familienangehörigen und Wegbegleitern einen neuen Blick auf die Person zu werfen und damit ein intimes Porträt von Kurt Cobain zu zeichnen. Die UCI Kinowelt im Ruhrpark zeigt die Doku zwei Mal auf Großleinwand, und zwar am Donnerstag (9.4.) um 20 Uhr und Sonntag (12.4.) um 17 Uhr.

Punk in West-Berlin

„Ich fühl’ mich gut, ich steh auf Berlin!“, sangen „Ideal“ 1980. Was damals los war in der Mauerstadt als Eldorado der Ausgeflippten und Unangepassten zeichnet Oskar Roehlers Film „Tod den Hippies – Es lebe der Punk!“ plakativ, unterhaltsam und mit exzellenten Darstellern nach. Zu sehen am Freitag und Samstag (3./4.4.) um 22.30 Uhr im Metropolis im Hauptbahnhof.