Im Programmkino

Erst sind es nur Kleinigkeiten, die kaum jemandem auffallen. Bei einem Vortrag fällt Professor Alice Howland plötzlich ein Wort nicht ein. Wenig später verliert sie beim Joggen die Orientierung, obwohl sie die Strecke jeden Tag läuft. Bald ahnt sie, dass mit ihr etwas nicht stimmt. Dann die Diagnose: Mit 50 Jahren leidet Alice an einem seltenen Fall von frühem Alzheimer.

In Richard Glatzers berührendem Drama „Still Alice – Mein Leben ohne Gestern“ spielen Julianne Moore und Alec Baldwin die Hauptrollen. Das Kino Endstation (Bhf. Langendreer) zeigt den Film ab heute um 18 Uhr, Fr. bis So. schon um 17 Uhr.

Die Mühle und das Kreuz

Auf Einladung des „Ostwest-Vereins für kulturellen Transfer“ stellt der polnische Regisseur Lech Majewski am Sonntag, 29. März, 15.30 Uhr, seinen Film „Die Mühle und das Kreuz“ im Metropolis (im Hauptbahnhof) vor. Im Anschluss an die Vorstellung steht er für ein Gespräch zur Verfügung. Der Film aus dem Jahr 2011 (mit Rutger Hauer, Charlotte Rampling und Michael York prominent besetzt) lehnt sich an das Gemälde „Die Kreuztragung Christi“ von Peter Bruegel an. Majewski erweckt die Szenerie des Bildes in den Niederlanden im Jahr 1568 zum Leben. Von den etwa 500 Personen in Bruegels Gemälde werden im Film ein Dutzend näher beleuchtet – und auch der Maler selbst tritt auf.

Die Vorführung dieses Films soll der Start einer Reihe sein, mit der der Verein „Ostwest“ eine Reihe polnischer Künstler vorstellen möchte. Das Gespräch mit dem Filmemacher wird von dem Medienwissenschaftler Ronald Urbanczyk moderiert.