Im Programmkino

Das „Oskar-Orakel“ im Kino Endstation (Bahnhof Langendreer) geht weiter: Wenige Tage vor der Oscar-Verleihung am 22. Februar sind einige heiße Anwärter auf den begehrten Filmpreis noch einmal zu sehen. So etwa die skurrile Komödie „Grand Budapest Hotel“, der nicht wenige Chancen auf einen Oscar als bester Film zugerechnet werden (Do., 19.2., 20 Uhr, OmU). Ganz tief in die Herzen der Zuschauer hat sich Richard Linklaters großartige Langzeit-Studie „Boyhood“ gespielt, die einen Jungen beim Erwachsenwerden zeigt. So einfühlsam wie einzigartig (So., 22.2., 20 Uhr, OmU). Ebenfalls Chancen auf einen Oscar hat Laura Poitras für ihre Dokumentation über Edward Snowden mit dem Titel „Citizen Four“ (Fr., 20.2., 19 Uhr, und Mo., 23.2., 20 Uhr, OmU). Die Zuschauer können über den Oscar-Favoriten per Stimmzettel an der Kinokasse abstimmen. Als Gewinn winkt eine Privatvorstellung.

Chapeau Claque

Erinnert sich noch jemand an „Chapeau Claque“? Im Jahr 1974 verfilmte Ulrich Schamoni die Geschichte eines jungen Mannes, der sein Leben dem Müßiggang widmet. Als die 18-jährige Anna bei ihm einzieht, fliegt eine Menge Porzellan... In der Reihe „Alte Filme neu gesehen“ erinnert Wolfgang „Wölfi“ Wendland am Mittwoch, 25.2., 20 Uhr, im Kino Endstation an die „fröhliche Beichte eines Faulenzers“, so der Untertitel. Neben Rolf Zacher, Karl Dall und Schamoni selbst ist auch Anna Henkel in dem Film zu sehen, die später bekanntlich mit Herbert Grönemeyer verheiratet war und im Jahr 1998 starb.