Im Programmkino

Ein feiner Spaß nicht nur für
Kleine ist das Kinder-Kino, das schon so lange an jedem Sonntag um 15 Uhr im Kino Endstation (Bhf. Langendreer) läuft, dass so mancher Steppke im Laufe der Jahre mit den Filmen groß geworden sein dürfte. Im Kinder-Kino läuft eher selten das Computertrick-Gedröhne aus Hollywood, meist sind es gehaltvolle Filme mit Witz und Hintersinn. So wird am Sonntag (18.1.) der niederländische Spielfilm „Finn und die Magie der Musik“ gezeigt. Darin geht es um den neunjährigen Finn, der mit seinem Vater auf dem Land lebt. Dort trifft der Junge einen alten Mann, der so schön Geige spielt, dass Finn wie verzaubert ist. Während sein Vater ihn auf dem Fußballplatz wähnt, geht Finn fortan zum Geige üben (Eintritt: 4 Euro).

St. Vincent

Spätestens seit seinem fulminanten Spiel in „Lost in Translation“ ist Bill Murray einer der Lieblinge vieler Arthaus-Fans. In seinem neuen Film „St. Vincent“ spielt der in Ehren ergraute Star einen griesgrämigen Rentner, der auf den Nachbarsjungen Oliver aufpassen sollen. Zwischen ihnen entsteht eine Freundschaft (Metropolis, tägl. 18.15 Uhr. Endstation, Do. 20 Uhr, Fr./Sa. 21 Uhr, So. 19.15 Uhr, Mo./Di. 20 Uhr).

Dokumentationen aus Indien

Begleitend zur aktuellen Ausstellung im Museum mit Gegenwartskunst aus Indien zeigt das Kino Endstation am Mittwoch, 21.1., 19 Uhr, den Dokumentarfilm „Pink Saris“ über eine indische Frauenbewegung. Bereits am Samstag, 17.1., 17 Uhr, ist die indische Filmemacherin Rajele Jain mit ihrer Doku „The Nine Movements of the Eyelid“ im Museum (Kortumstraße 147) zu Gast. Im Gespräch mit Nina Selig (Endstation) erzählt sie nach dem Film von ihrer Arbeit. Eintritt frei.