Im Programmkino

Jahr für Jahr sieht man sie gern: die Filme von Woody Allen. Gerade hat man sich noch vom Zauber seines letzten Werks „Blue Jasmine“ gefangen nehmen lassen oder ist mal wieder spät abends bei der x-ten Wiederholung des „Stadtneurotikers“ hängen geblieben, da kommt der Altmeister (wird in diesem Jahr 80!) schon wieder mit einem neuen Film um die Ecke.

Seine jüngste Liebeskomödie „Magic in the Moonlight“ hat ihm wieder eine Reihe glänzender Kritiken eingebracht. Es geht um einen Zauberkünstler in Südfrankreich der 20er Jahre, die Hauptrollen spielen Colin Firth und Emma Stone. Mehr muss man nicht wissen, um mit Woody einen locker-leichten Kinoabend zu erleben. Das Kino Endstation (Bhf. Langendreer) zeigt den Film von Do. bis So. im Original mit Untertiteln, von Mo. bis Fr. in der deutschen Fassung. Täglich um 18 Uhr, Fr./Sa. schon 17.15 Uhr. Im Casablanca (Kortumstraße 11) täglich um 16 Uhr (deutsche Fassung).

Die Wolken von Sils Maria

Regisseur Olivier Assayas steht seit vielen Jahren für gehobene Kinokost aus Frankreich. In seinem neuen Film „Die Wolken von Sils Maria“ geht es um eine ältere Schauspielerin, die bei der Arbeit an einem Theaterstück mit einer weitaus jüngeren Partnerin konfrontiert wird. Ihre Rolle hatte Madame einst selbst gespielt. Mit Juliette Binoche und Kirsten Stewart. Im Kino Endstation (Bhf. Langendreer) um 20 Uhr, Fr./Sa. schon 19 Uhr.

Der NSU-Prozess

In München läuft seit eineinhalb Jahren der NSU-Prozess gegen Beate Zschäpe und den Nationalsozialistischen Untergrund. Regisseurin Soleen Yusef hat den Auftakt des Prozesses mit vier Schauspielern im Tonstudio nachgestellt. Die Inszenierung ist reduziert, die Aufnahmen sind Schwarz-Weiß. Der hochinteressante Film gibt die Gelegenheit, die Anfänge des Prozesses im Gerichtssaal zu erfahren. Im Casablanca (Kortumstraße 11) nur am Samstag, 10.1., um 12 Uhr. Die Regisseurin ist anwesend.