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Im Kunstmuseum Bochum hat "Der Traum" begonnen

01.02.2010 | 14:31 Uhr
Im Kunstmuseum Bochum hat "Der Traum" begonnen

Bochum. Vor großem Publikum und mit viel Prominenz wurde im Forum des Kunstmuseums die Ausstellung "Der Traum" eröffnet. Sie gilt als erster Höhepunkt der Veranstaltungen zum 50-jährigen Bestehen des Museums. 150 Werke zeigen die Geschichte des Museums.

1960 hat das Kunstmuseum seine Türen geöffnet. Es sei  damals „eine Zeit des Umbruchs, des Aufbruchs gewesen”, meinte OB Ottilie Scholz in ihrer Rede. Einerseits sei im Strukturwandel die Kohle- und Stahlepoche zu Ende gegangen, zum anderen sei in Bochum die Ruhr-Universität gegründet worden. Die OB erinnerte daran, dass mit der Lichtskulptur „Skyline” von Françoise Morellet an der Vorderfront des Kunstmuseums Silvester 2009/10 das Kulturhauptstadtjahr eröffnet worden sei.

Titel und Thema

Die Ausstellung „Der Traum”, Titel und Thema sind hergeleitet von einem Bild von Frantisek Kupka, sei im Rahmen von "Ruhr 2010" somit schon die zweite Veranstaltung im Museum. In der Präsentation von 150 Werken aus dem Eigenbesitz des Museums würden „die Themen nur angedeutet”, so Ottilie Scholz. Die Betrachter seien dazu aufgefordert, „eigene Perspektiven zu entwickeln”.

Museumsdirektor Hans Günter Golinski sprach das Publikum anschließend als „Freundinnen und Freunde des Museums” an. Er habe von den Institutionen, mit denen er zusammenarbeite, nie „Coolness” erfahren, sondern ein echtes Wohlwollen, ein direktes Bemühen verspürt, dem Museum auch in schwierigen Zeiten zu helfen. Das war wohl nicht nur an die langjährigen „Unterstützer” wie Sparkasse, Stadtwerke und USB gerichtet, sondern ebenso an die Vertreter aus Politik und Verwaltung im Forums-Saal, darunter u.a. neben OB Scholz der Bundestagspräsident Norbert Lammert, der Direktor des Regionalverbandes Ruhr (RVR), Heinz-Dieter Klink, Bundestaghsabgeordenter Axel Schäfer und Kulturdezernent Michael Townsend.

Eigenbesitz in die Villa

Abschließend appellierte Golinksi noch einmal daran, die Villa Marckhoff umfassend auch im Inneren zu renovieren, damit die eigene Sammlung dort einen ständigen Ausstellungsort finden könne. Der jetzt eröffnete „Traum” vermittelt jedenfalls vom Eigenbesitz des Museums einen hervorragenden Eindruck.

Öffnungszeiten Dienstag, Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag: 10 bis 17 Uhr, Mittwoch 10 bis 20 Uhr

Werner Streletz

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