Hochschulgruppe bietet Vortragsreihe zum Thema Folter

Die Amnesty International Hochschulgruppe Bochum startet gemeinsam mit der Medizinischen Flüchtlingshilfe Bochum eine Vortragsreihe zum Thema Folter. In den vergangenen fünf Jahren hat Amnesty International aus 141 Ländern glaubwürdige Berichte über Folter und Misshandlung erhalten. Mit der Kampagne „Stop Folter“ fordert Amnesty Regierungen weltweit auf, endlich ihre internationalen Verpflichtungen umzusetzen und effektive Schutzmaßnahmen gegen Folter zu ergreifen. Die Vortragsreihe beginnt am Dienstag, 28. April, um 19.30 Uhr mit einem Vortrag von Judith Allert von der Amnesty-Koordinationsgruppe USA zum Thema „Krieg gegen den Terror - Foltern für die Sicherheit?“. Der Vortrag an der Ruhr-Uni thematisiert die durch die USA praktizierte Folter, die im Dezember durch die Veröffentlichung des US-Folterberichts wieder im Licht der Öffentlichkeit stand. Der zweite Vortrag der Reihe folgt am Dienstag, 5. Mai. Knut Rauchfuss von der Medizinischen Flüchtlingshilfe hält einen Vortrag unter dem Titel „Die Narben der Gewalt - Dokumentation von Folterfolgen“ über das Istanbul-Protokoll. Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei.