Hevener Straße am Kemnader See ab 1. Februar wieder gesperrt

Die provisorische Teerdecke verschwindet, die Hevener Straße wird im Bereich Hafen Heveney
Die provisorische Teerdecke verschwindet, die Hevener Straße wird im Bereich Hafen Heveney
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Nach dem Verlegen der Wasserleitung beginnt am 1. Februar der Ausbau des Teilstücks zwischen Freizeitbad und Im Lottental. Dauer: dreieinhalb Monate.

Bochum-Stiepel.. Nach zwei Monaten Verschnaufpause wird es für die Anwohner und Gastronomen, aber auch für viele Besucher des Kemnader Sees wieder bitter: Der Teil der Hevener Straße zwischen Freizeitbad Heveney und Im Lottental wird ab 1. Februar erneut gesperrt. Nach der Verlegung der Wasserleitung, die Ende November beendet wurde, beginnen Stadt und Wasserbeschaffung Mittlere Ruhr (WMR) nun in zwei Abschnitten den noch ausstehenden Ausbau der Straße. Die Dauer der gesamten Baumaßnahme wird auf dreieinhalb Monate geschätzt. Heißt: Mitte Mai soll der Spuk endgültig vorbei sein.

Zunächst – bis Mitte März – wird das Teilstück zwischen Freizeitbad Heveney und Parkplatz Hafen Heveney in Angriff genommen. In diesem Zeitraum sind Hafen und Freizeitzentrum Kemnade nur aus Richtung Bochum erreichbar. Im zweiten Abschnitt (Parkplatz bis Im Lottental) bis Mitte Mai kann dieser Bereich dann ausschließlich aus Richtung Witten / A43 angesteuert werden. Die Restaurants See Nami und Cigo’s sind ebenfalls entsprechend erreichbar.

Zeitgleich mehrere Leitungen erneuert

Die Hevener Straße erhält nicht nur die dringend benötigte neue Fahrbahndecke; es werden auch zeitgleich mehrere Leitungen erneuert. Und: Im Bereich der Einmündung Im Lottental (zwischen Restaurant See Nami und Hausnummer 311) wird die Straße tiefergelegt, um Überflutungen der anliegenden Gebäude – wie in der Vergangenheit häufiger passiert – künftig zu vermeiden. „Wir bauen dort ein Gefälle ein, damit das Wasser von den Häusern wegfließt“, erklärt Susanne Düwel, stellvertretende Leiterin des Tiefbauamtes. Zusätzlich werden neue Sinkkästen installiert und an dieser Stelle Gehwege errichtet.

Auch diesmal kein Baustellen-Passierschein für Anwohner

Allein für diesen kleinen Einmündungsbereich Im Lottental belaufen sich die Kosten der Stadt auf 192.000 Euro. Hinzu kommen noch 36.000 Euro für die neue Bushaltestelle „Im Lottental“, für die aber zu 100 Prozent Fördermittel bereit stehen. Der städtische Anteil zur Erneuerung des Reststücks der Hevener Straße beträgt laut Susanne Düwel etwa 300.000 Euro.

Die Anwohner der alten Steigerhäuser im Lottental, die sich schon in der ersten Baustellen-Phase eine Art Passierschein für die Baustelle zumindest zu Stoßzeiten gewünscht hatten (wir berichteten), muss Düwel auch diesmal enttäuschen: „Es wird keinen Durchgangsverkehr durch die Baustelle geben.“ Die Anwohner können ihre Häuser also wieder nur aus Richtung Bochum erreichen. Was teils zu weiten Umwegen führt. Düwel weiß um das Problem, indes: „Und bleibt nichts anderes übrig als voll zu sperren. Aber dafür ist im Mai dann alles neu und schön.“