Haltestelle in Weitmar ist wieder beleuchtet

Fast ein Jahr hat Marlies Ratajczak die Haltestelle Haus Weitmar gemieden. „Beim Pfingststurm 2014 ist das Wartehäuschen kaputt gegangen. Zwar steht es wieder. Aber die Bogestra hat versäumt, das Licht anzuschließen“, schilderte die Leserin vor einigen Wochen bei der WAZ-Sprechstunde. Sie und weitere, vor allem ältere Fahrgäste hätten nach Einbruch der Dunkelheit Angst. „Dort am Wald ist es stockduster. Ich fahre deshalb immer eine Haltestelle weiter. Und keiner kümmert sich.“

Die WAZ brachte Licht ins Dunkel: Auf Anfrage teilt die Bogestra mit, dass das Wartehäuschen seit zwei Wochen wieder beleuchtet ist.

Werner Brecht weist auf den „ständig zugeparkten“ Geh- und Radweg an der Ecke Brenscheder-/Markstraße hin. Dort entsteht derzeit ein Neubau mit 27 barrierefreien Mietwohnungen. „Die Liefer- und Baufahrzeuge blockieren den Weg für Fußgänger und Radfahrer. Und die Stadt schaut zu und tut nichts“, bemängelt der WAZ-Leser.

„Uns ist die Situation bekannt. Gegen Falschparker schreiten wir ein“, entgegnet Stadtsprecher Oliver Trappe. Der Bereich werde kontrolliert. Dabei habe man aber nicht festgestellt, dass der Rad- und Gehweg komplett zugeparkt war. „Überwiegend wird gekippt geparkt.Das tolerieren wir im Augenblick, vorausgesetzt es bleibt angemessen Platz für Fußgänger, Radfahrer, Kinderwagen und Rollatoren“, so die Stadt.

Über den zugesperrten Bismarckturm ärgerte sich Willi Schwebel aus Langendreer. „Könnte unser Wahrzeichen nicht wenigstens am Wochenende geöffnet sein?“, fragte der WAZ-Leser. Ab morgen kann er fleißig Treppensteigen: Der Turm ist ab dem 1. April wieder dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Montags bleibt er geschlossen.