Grünes Licht für Autohof von Aral

Grünes Licht für den geplanten Autohof an der Hansastraße in Stahlhausen: Der Planungsausschuss ebnete gestern den Weg für das Vorhaben von Aral, in Westkreuz-Nähe Rastplätze für 60 Lkw zu schaffen, dazu eine Tankstelle und einen Imbiss. Der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan fiel einstimmig.

Der Investor Aral wollte ursprünglich gemeinsam mit dem Lebensmittelgroßhändler Dewender auf einem größeren Grundstück gemeinsam den Autohof bauen; die alten Pläne wurden verworfen. Nun gibt es eine abgespeckte Variante auf angrenzendem Areal, die Aral allein verwirklichen will.

Beifall fand im Planungsausschuss der Antrag der Koalition aus SPD/Grünen, wonach der Lärmschutz für die Anwohner gewährleistet werden muss. Außerdem verlangen die Politiker ein, so Martina Foltys-Banning von den Grünen, „integriertes ökologisch-klimatisches Konzept, denn der künftige Rastplatz liegt in einer Frischluftschneise“. Die Ersatzanpflanzungen als Ausgleich für die Eingriffe durch den Westkreuz-Bau, die eigentlich auf dem Autohof-Grundstück vorgesehen waren, sollen in räumlicher Nähe vorzugsweise innerhalb des Grünzugs erfolgen. Karl-Heinz Christoph (CDU): „Immer mehr wird geklagt über fehlende Rastplätze, über Lkw, die nachts in Wohngebieten parken. Diese Missstände müssen wir angehen.“

Durch den Autohof im 24-Stunden-Betrieb sollen 20 bis 30 Arbeitsplätze entstehen.