Grausamer Tod durch Streitaxt war wohl Unglücksfall
15.02.2010 | 13:48 Uhr 2010-02-15T13:48:00+0100
Bochum. Die tödliche Verletzung durch eine Streitaxt, der am Samstag ein 26-jähriger Bochumer zum Opfer fiel, ist nach bisheriger Einschätzung der Polizei wohl ein Unglücksfall gewesen. Trotzdem wird weiter ermittelt.
Bei der Aufklärung des grausamen Todes eines 26-jährigen Bochumers, der durch eine 70 Zentimeter lange Streitaxt ums Leben kam, deuten immer mehr Indizien auf eine Verkettung unglücklicher Umstände hin und nicht auf ein vorsätzliches Tötungsdelikt. Nach vorläufiger Einschätzung, so Polizeisprecher Guido Meng am Montag zur WAZ, gehe man davon aus, „dass es sich überwiegend um einen Unglücksfall handeln wird”. In der Runde wurde Alkohol getrunken und laut Polizei wohl auch gekifft. Es habe „stark nach Haschisch gerochen”, so Meng.
Der 26-Jährige hatte auf seiner eigenen Geburtstagsparty in Hamme Samstagfrüh um 4.30 Uhr plötzlich eine Streitaxt im Oberkörper stecken. Die Waffe hatte am Griffende eine spitze Klinge. Dieses Metallteil drang in die Brust ein.Vorher hatten sich mehrere der insgesamt fünf Gäste (20 bis 23) die Axt, die als Dekoration an die Wand gelehnt war, angeschaut und auch selbst in der Hand gehabt. Als der Gastgeber das Ding wieder in seine eigenen Hände nahm, „kam es zu dem Unglück”, so Meng. Am Sonntag hatte die Polizei noch von einem „Gerangel” um die Axt zwischen dem Gastgeber und einem Gast gesprochen.
Nicht den Eindruck einer Zeugenabsprache
Die Gäste riefen selbst den Krankenwagen, der den Schwerstverletzten ins Krankenhaus brachte, wo er verstarb. Bei der Polizei sprachen alle von einem Unfall. Staatsanwalt Danyal Maibaum sagte am Montag der WAZ: „Wenn man die Geschichte gehört hat, denkt man: Was ist das denn für ein Quatsch? Deshalb wurde eine Mordkommission gebildet.” Bei einer ersten Vernehmung habe man allerdings „nicht den Eindruck gehabt, dass die Gäste das untereinander abgesprochen haben”, so Maibaum.
"Berauschter Zustand"
Wie Polizeisprecher Meng sagte, sei der 26-Jährige „wahrscheinlich wegen seines berauschten Zustands ins Wanken geraten” und „so unglücklich gegen die Wand getickt”, dass er sich die Axtspitze in seinen Oberkörper gerammt habe. Die Gäste hätten das im ersten Moment wohl nicht ernst genommen, seien aber schnell entsetzt gewesen.
Wohl am Dienstag wird die Leiche in der Gerichtsmedizin Essen obduziert. Das könnte nähere Erkenntnisse über den Hergang des Vorfalls ergeben. Die Ermittlungen dauern an. Es wird auch geprüft, ob jemand zumindest "fahrlässig" gehandelt hatte.

11:31
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22:35
Danke an alle die ihr mitgefühl und ihr Beileid gesand haben !!Ich war auch eine Freundin und er war wirklich ein lieber und netter ,hilfsbereiter Mensch!!Und das es wirklich so war hat man heute miterlebt ,wer da war weiß wovon ich spreche. Es kamen so viele zum Trauermarsch mit Fackeln und Kerzen wir haben alle an ihn gedacht nicht an irgendeinen Promi oder so nein ein ganz normaler Mensch der nicht in der öffentlichkeit steht oder so warum nicht?Wir sind alle wichtig für irgendjemanden und so sollte mann auch jeden behandeln auch nach dem tot.Die sache wie er getorben ist ,ist für jeden unbegreiflich durch so eine dumme sache!Es hätte nicht seien sollen!!Und nur die vergessenen sterben die an die mann denkt werden ewig leben!!In unseren Gedanken und Herzen.!!Wir denken an dich Timmi!!!
21:58
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08:44
Unser ganzes Mitgefühl gilt allen die um Tim trauen.Das Schlimme am Tod ist nicht die Tatsache,
dass sie uns einen geliebten Menschen nimmt,
sondern vielmehr,
dass sie uns mit unseren Erinnerungen allein lässt.
Wir möchten hiermit unser Beileid und tiefste Anteilnahme der Familie ausdrücken.Daniel, Wolfgang und Sylvia Jungbäcker
09:49
@Antidummschwätzer,
Sie sagen richtig: der Vergleich hinkt.
Der überwiegende Rest Ihres Beitrags widerspricht Ihrem Namen...
08:11
@19-
kein Unfall ist vermeidbar.Wenn er das wäre,würde er nicht passieren.
01:16
Schämt euch Leute,so einen verdammten scheiß zu schreiben.Tut mir echt leid aber ihr habt doch echt keine Ahnung....Ja es kam mal wieder durch Alkohol und Primitiven verhalten der Jungs.Ich kannte den Verstorbenen und dafür danke ich!!
Er war ein echt guter Mensch mit einer Verdammt guten Seele.Er war immer für seine Freunde da.
Deswegen werden wir in Nie vergessen.Er wird immer in unseren Herzen weiter Leben.
01:01
zu #17 von Jedem Haushalt sein Werkzeug:
Warum hatte der Mann eine Streitaxt an der Wand? Dieser Bildungsbürger...
(oder auch #18: Die dümmsten Schafe wählen ihren Schlachter...)
Wenn der bedauernswerte junge Mann beim Aufschneiden eines Baguettes in
ein Brotmesser gestürzt wäre, würden sie dann auch schreiben: warum hatte er ein Brotmesser in der Küche? Zugegeben, der Vergleich hinkt, weil man muss keine Streitaxt oder ähnlich gefährliche Dinge als Dekoration in der Wohnung haben, ein Brotmesser braucht man halt schon. Aber die Möglichkeit, sich mit ganz banalen Haushaltsgegenständen zu verletzen ist die Gleiche, im Haushalt passieren mehr lebensgefährliche Unfälle als man denkt.
Selbst wenn es vermeidbarer Unfall war:
Hier ist ein junger Mensch, der nur seinen Geburtstag feiern wollte, auf schlimme Weise zu Tode gekommen.
Darüber in irgendeiner Weise dümmliche Sprüche zu machen oder geistlose Kommentare abzugeben, ist einfach nur pietätlos.
22:40
Die dümmsten Schafe wählen ihren Schlachter selbst.
22:37
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