Goethe-Schule öffnet Fenster im Einsatz für den Frieden

Das Goethe-Gymnasium hat ein neues Projekt ins Leben gerufen. Unter dem Motto „Goethes Fenster“ sind Schülerinnen und Schüler im Einsatz für den Frieden. Bei den ersten Gesprächen aus den Fenstern der Schule versammelten sich zahlreiche Schülerinnen und Schüler und Lehrende, um gemeinsam eine Stunde lang ein deutliches Zeichen für den Frieden in der Welt zu setzen.

„Dabei haben mehrere Vertreter aus muslimischen Gemeinden – allesamt Schüler unserer Schule – sowie verschiedene Schülerinnen und Schüler, die sich parteipolitisch verorteten, Stellung zur Bedeutung des Islams als einer potenziellen Religion des Friedens genommen“, sagte Ralf Glitza, verantwortlich an der Schule für die Öffentlichkeitsarbeit. „Sie ermöglichten es den Zuhörern, den eigenen Fragen Raum zu geben, Gespräche zu führen und den schulischen Diskurs über die Möglichkeit von Frieden in der heutigen Zeit voranzutreiben. Dank des Projektes ist an unserer Schule ein weiteres Mal die Sensibilität für eine Auseinandersetzung mit Religionen, insbesondere mit dem Islam gewachsen und auf friedliche Weise dem Fanatismus und Fundamentalismus in der Welt entgegengewirkt worden.“ Zum Gelingen der Veranstaltung trugen auch zahlreiche muslimische Familien bei. Sie hatten Fingerfood vorbereitet und verteilten es als ein Symbol der Gemeinschaft und Gemeinsamkeit.