„Glückskäferkinder“ stellen sich vor

Eine ungewöhnliche Ausstellung zeigt das Industriemuseum Zeche Hannover mit „Museobilbox“: 14 Kinder aus dem Patenschaftsprojekt „Glückskäfer“ und ihre Paten stellen darin die künstlerischen Ergebnisse aus einem Workshop im Hordeler Museum vor.

Das Glückskäferprojekt ist eine Kooperation zwischen dem Integrationszentrum der Stadt Bochum und dem Seniorenbüro Bochum-Mitte und bezieht sich auf Kinder mit Migrationshintergrund, die in ihrer neuen Heimat von ehrenamtlichen Paten begleitet werden.

Vier Tage lang hatten die Kinder mit der Künstlerin Almut Rybarsch-Terry zusammengearbeitet. Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Erfahrungen aus dem Alltag und welche Wünsche an die Zukunft die Kinder haben. Viele Arbeiten zeigen die Wunschvorstellungen der Kinder von einem eigenen Zimmer mit viel Komfort und Ruhezonen, andere stellen die Fußballmannschaft ihrer Wahl in den Vordergrund.

Der Workshop ist Bestandteil des Projekts „Museobilbox“ des Bundesverbandes Museumspädagogik, das den Zugang von bildungsbenachteiligten Kindern zu Museen fördern möchte.