Geschäftszentrum soll attraktiver werden

Rosenberg..  Bäckerei, Pizzeria, Friseur und Minimarkt: Das bietet das Anfang der 70er-Jahre errichtete Geschäftszentrum an der Rosenbergstraße heute. Die städtischen Außenanlagen sind jedoch in die Jahre gekommen und müssten zeitgemäß erneuert werden.

Im Rahmen des 50. Geburtstages der Siedlung will die Arbeitsgemeinschaft Rosenberg (Arge) die Thematik angehen, indem sie auf dem Jubiläumsfest öffentlich für den Umbau wirbt und Spenden als Eigenanteil der Bürger sammelt.

„Unser Ziel ist vor allem, dass die Geschäfte angesichts der steigenden Anzahl an Senioren barrierefrei zu erreichen sind“, erklärt Sprecher Eckhardt Rathke. Vor allem die Hochbeete vor der Ladenzeile sollen deshalb weg. „So schaffen wir auf unserem „Dorfplatz“ zugleich mehr Raum für Begegnung“, so Rathke weiter.

Der 71-Jährige geht davon aus, dass dies für die Bürger und die Geschäftsleute gleichermaßen attraktiv ist. Rathke: „Vor den heutigen Geschäften könnten die Inhaber Sitzgelegenheiten schaffen, die anderorts gut ankommen.“ Für die Anwohner werde es durch den Umbau wieder attraktiver, sich auf dem Platz aufzuhalten, da er dann kein Schandfleck mehr wäre. Selbst die Vereine würden profitieren, so der Arge-Sprecher: „Sie hätten einen Raum, sich bei kleineren Bürgerfesten öffentlich zu präsentieren.“

Die Landschaftsarchitekten der Firma Brandschädel fertigten bereits einen Entwurf an, der beim Fest präsentiert wird. Der Kostenvoranschlag beläuft sich auf 50 000 Euro. „10 000 Euro haben wir bereits“, betont Rathke. Diese werden allerdings schon für eine neue Drainage benötigt, damit das Wasser nicht mehr auf dem Platz stehen bleibt.

Für einen zweiten Bauabschnitt ist beispielsweise angedacht, Spielgeräte für Kleinkinder aufzustellen.