Geld für die Bauplanung vom Musikzentrum Bochum liegt bereit
14.04.2011 | 18:41 Uhr 2011-04-14T18:41:00+0200
Bochum. Die Stadt Bochum und und die Stiftung Bochumer Symphonie sind optimistisch, dass das 33 Millionen Euro teure Musikhaus nun doch noch gebaut werden kann. Das Geld für Planung und Architektenwettbewerb stehe bereit, so Kulturdezernent Michael Townsend.
„Wir haben keinen Tag verloren“, freut sich der Bochumer Kulturdezernent Michael Townsend, was das geplante Musikzentrum an der Viktoriastraße anlangt. Doch für Außenstehende wirkt das 33 Millionen Euro teure Projekt allmählich wie eine Achterbahn: Gestern noch auf Eis , heute wieder putzmunter. Wie Townsend am Donnerstag der WAZ darlegte, läuft aus seiner Sicht jetzt alles wieder super.
Vor allem, nachdem Thomas Jorberg, Vorstand der Stiftung Bochumer Symphonie , den Ältestenrat wissen ließ, die Stiftung würde die Kosten des Architektenwettbewerbs stemmen - aus dem Spendentopf. „Die Stiftung hat acht Millionen Euro auf dem Konto“, versicherte Townsend der WAZ gegenüber. Der Wettbewerb koste etwa 150.000 bis 200.000 Euro.
Jorberg habe auch erklärt, dass die Stiftung dem Land gegenüber eine feste Zusage gibt, sich mit sieben Millionen Euro zu beteiligen - und damit in gleicher Höhe wie die zusätzlichen Landesmittel.
Stadt hat Kredit genehmigt
Dass die Bezirksregierung die Kreditgenehmigung für die Stadt in Höhe von 870.000 Euro, bezogen auf den Umbau Marienkirche , in dieser Woche zurückgestellt hatte, sei nicht tragisch, sagte Townsend sinngemäß. Denn die Bezirksregierung habe nur einen Tag später den von der Stadt beantragten kleineren Kredit in Höhe von 250. 000 Euro genehmigt. Der reiche aus, weil in diesem Jahr ohnehin noch nicht gebaut werde. Mit diesem Geld, erläuterte Townsend, soll ein bedarfsgerechtes Raumprogramm für das Musikzentrum entwickelt werden samt erster Kostenschätzung. Außerdem werden davon die Vorbereitungen für den Architektenwettbewerb finanziert. Die Ausschreibung für diesen Auftrag erfolge umgehend.
Aber erst dann, wenn das Raumprogramm stehe, könnten die Förderanträge für die Landes- und EU-Mittel mit den nötigen Angaben ausgefüllt und bei der Bezirksregierung eingereicht werden. Für Förderanträge seien die Kompetenzen vieler städtischer Ämter gefragt.
Townsend wies darauf hin, dass weitere 9,6 Millionen Euro Landesmittel für den Umbau der Marienkirche zum Teil-Musikzentrum zwingend an die Übernahme der Jahrhunderthalle gekoppelt sei. Dies sei ein „wichtiges Seitenthema“, das von Stadtbaurat Dr. Kratzsch betreut werde.

18:06
@ REDAKTION
Wieso kann meier1 hier rumpöbeln?
Genießt er Narrenfreiheit?
Wieso wird ein Kommentar editiert, wenn er sich mit dem Stil von meier1 auseinandersetzt?
13:07
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18:57
@ 15 Natürlich geht es hier in der Diskussion bei manchem um das Bestehen der Bosys.
Man lese #7 von Herrn Weber , der das fordert.
Ansonsten sollte Mr Stolperstein lieber von dannen stolpern.
16:14
Tiptel160 = meier1!
16:13
@14
Wenn für Sie der ein BANAUSE ist, der eine andere Meinung vertritt als Sie,....
Dann sind Sie wohl einer, beschäftigen Sie sich doch mal mit der Bedeutung des Wortes!
Von mir kann ich sagen, dass ich seit über 40 Jahren eine Vormiete bei den BoSy nutze. Wie viele andere Konzertbesucher auch, bin ich trotzdem der Meinung, dass sich unsere Stadt bei der derzeitigen Haushaltslage und wegen der Unterhaltskosten ein solches Projekt nicht leisten kann.
Finden Sie zu korrektem Stil!
14:09
Nach Lesen der letzten Beiträge:
ich finde es schade, dass die Diskussion um das Projekt Musikzentrum so von Polemik geprägt ist. Es geht hierbei doch nicht um die Frage Schlaglöcher gegen Bochumer Symphoniker, sondern um das Problem, hier über ein Musikzentrum entscheiden zu müssen. Weshalb ließen sich nicht auch Kompromisse denken, z.B. vernünftige Probenräume für die Symphoniker und dennoch ein Spielbetrieb an mehreren Standorten einschließlich der Konzerthäuser Essen und Dortmund? Sicher haben die bisherigen Spielstätten keine so hervorragende Akustik, aber die BoSys sind dadurch an den Stätten präsent, die für Bochum eine besondere Bedeutung haben: Uni, Schauspielhaus, Jahrhunderthalle, Museum...
Ein solches Projekt in Richtung auf einen Kompromis zu diskutieren, würde sich lohnen und den Bochumern zeigen, dass verantwortlungsvoll gehandelt wird.
12:22
Das Bochumer Orchester wurde im Jahr 1919 gegründet. Um wieviel offener waren doch die damals wesentlich ärmeren Mitbürger der Kultur gegenüber, als so mancher hier im Westen, eingestellt. Sie wussten noch, dass Menschen ohne Kultur, geistig arm sind, das eine Stadt ohne Kulturförderung eine zum Sterben verdammte Kommune ist.
Wenn man sich allerdings die in den Ruhrnachrichten laufende Langzeitumfrage ansieht, dann darf man hoffnungsfroh feststellen, das Kulturbanausen wie #1, #6, #7, #13, in unserer Stadt eine kleine Minderheit darstellen.
11:49
@8 / @12
Meier 1, wenn Sie nichts zu sagen haben, dann schweigen Sie doch lieber.
Gilt für alle ihre Absonderungen!
10:46
Im Gegensatz zu Herrn Weber, tun die Bosys noch was fürs Ansehen der Stadt!
10:27
Es war natürlich Herr Wollenschläger den seine Heimatliebe bei uns gehalten hat. Danke an ihn, auch wenn er nicht jedem sein Wunschgehalt bezahlt. Das allerdings müssen die Kritiker woanders an anderer Stelle anmahnen.