Gala „Don’t stop believin’“ soll Assistenzhunde finanzieren

Musicalsänger Bernie Blanks sorgt mit seiner Gala im Ruhrcongress wieder dafür, dass Assistenzhunde für behinderte Kinder ausgebildet werden können.
Musicalsänger Bernie Blanks sorgt mit seiner Gala im Ruhrcongress wieder dafür, dass Assistenzhunde für behinderte Kinder ausgebildet werden können.
Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
Bei der Gala „Don’t stop believin’“ im Ruhrcongress engagieren sich Künstler für Assistenzhunde. Die Vierbeiner sind eine große Hilfe für behinderte Kinder.

Bochum.. „Don’t stop believin’“ (Höre nicht auf zu glauben) heißt es am Freitag, 3. Juli, um 20 Uhr wieder im Ruhrcongress. Zum fünften Mal engagieren sich Künstler für die Ausbildung von Assistenzhunden.

Bernie Blanks, einst der Rusty im Starlight Express, hat das Projekt initiiert. Hunde, weiß der Sänger und Entertainer, sind überragend wichtige Begleiter im Alltag von Menschen mit Behinderungen. Doch die Anschaffung und Ausbildung von Assistenzhunden kostet 25.000 Euro: Geld, das die allermeisten Betroffenen niemals aufbringen können.

2010 organisierte Blanks die erste Benefiz-Gala: im Ruhrcongress, in seiner künstlerischen Heimat Bochum. Sein Ziel: möglichst viel Geld für „Vita“ zu sammeln. Der gemeinnützige Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, Menschen mit körperlicher Behinderung einen Assistenzhund zur Seite zu stellen und ihnen so zu mehr Unabhängigkeit und Lebensqualität zu verhelfen.

25.000 Euro für die Ausbilfung eines Assistenzhundes

Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen aus dem Musical-Fach stellen sich seither mit Bernie Blanks in den Dienst der guten Sache. Zum Auftakt wie auch bei den Nachfolgeveranstaltungen gelang es, je 25.000 Euro für die zweijährige Ausbildung eines Assistenzhundes zu sammeln. So auch für den 13-jährigen Jenson aus Essen, der an Muskelschwund leidet und auf den Rollstuhl angewiesen ist. Seine Hündin Doreen hilft ihm nicht nur bei alltäglichen Arbeiten, bedient Fahrstuhlknöpfe und bringt ihm das Handy, sondern öffnet auch Türen. Im wahrsten Sinne des Wortes. „Als Jenson noch keinen Assistenzhund hatte, waren viele Menschen unsicher, haben ihn kaum wahrgenommen“, sagt Jensons Mutter Karen. „Doch mit Doreen reden ihn alle an. Jetzt gehen sie nicht mehr einfach an ihm vorbei.“

Mit dabei sind am Freitag neben Bernie Blanks u.a. Broadway-Darsteller Brent Barrett, „Fräulein Betty“ mit Musik der 50er und 60er Jahr, Suzanne Dowaliby (Cats, West Side Story), Maria Jane Hyde (Tabaluga), der aktuelle Starlight-Rusty Kevin Köhler, Sascha Pazdera (Hollywood in Concert), Stefanie Wesser (Phantom der Oper) sowie Talente der „Starlight Muscial Academy“.