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Für die Gemeinschaft der Kulturen

20.06.2007 | 09:03 Uhr

Vor Ort-Tutoren des Akafö fungieren als Ansprechpartner bei interkulturellen Fragen

Das Akademische Förderungswerk Akafö kümmert sich nicht nur um die Belegung der Studentenwohnheime und die Verpflegung in der Mensa, sondern - neben vielen anderen Aufgaben - auch um die Betreuung der ausländischen Studierenden und Mitarbeiter der Bochumer Hochschulen. Und um deren Kinder.

Das Studentenwerk, das insgesamt 4400 Wohnheimplätze vorhält, beschäftigt eigens "Vor Ort-Tutoren", die in Akafö-Wohnanlagen mit hohem Ausländeranteil wohnen und dort als Ansprechpartner bei interkulturellen Problemen fungieren. Das Aufgabenspektrum reicht von der Hilfe bei Behördengängen über die Moderation von mitmenschlichen Fragen und Problemen bis zur Orientierung im "Dschungel" der Hochschul-Bürokratie und -Infrastruktur. Um die Gemeinschaft der Kulturen zu stärken und die Kommunikation zu fördern, werden Filmabende, Feste, gemeinsame Ausflüge oder internationale Kochabende organisiert.

Als Leiter des Tutorenprogramms fungiert seit Dezember 2003 Mustafa Akpinar, der als Voraussetzungen für seine verantwortungsvolle Tätigkeit mehrere Semester Erfahrung an Bochumer Hochschulen sowie gute deutsche und englische Sprachkenntnisse mitbringt. Zu erreichen sind die Tutoren in der Woche im Wohnheim Sumperkamp 9-15, Raum 21. Alle an sie heran getragenen Anliegen werden anonym behandelt.

Mit einem Fest speziell für Kinder internationaler Studierender unternahmen die "Vor Ort-Tutoren" dieser Tage einen weiteren Schritt zur Stärkung der multikulturellen Gemeinschaft in der Hustadt und in Querenburg: Alle Kinder aus den Bochumer studentischen Wohnanlagen wurden persönlich zum Kinderfest ins Hardenberghaus eingeladen. Mit der Einladung bekamen die Kleinen Buntstifte und ein T-Shirt geschenkt mit der Bitte, das Motiv in der Einladung auszumalen und zum Fest mitzubringen - als Dankeschön winkte ein kleines Geschenk.

Für die knapp 50 Kinder, die zum Sommerfest gekommen waren, hatte das Tutoren-Team ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt: vom Kinderschminken übers Elfmeterschießen bis zur spaßigen "Reise nach Jerusalem" reichte das Angebot. Auch für die Eltern war gesorgt: Wenn sie gerade mal nicht mit ihren Kindern spielen oder basteln wollten, konnten sie sich an einem Stand verköstigen lassen.

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